Der Heizbedarf eines Passivhauses ist gering (15kWh/m^2a). Wenn dies mit einer Wärmepumpe erzeugt wird (es reicht ein Split-Klimagerät für 3000€), dann reduziert sich dies auf unter 5kWh/m^2a, also typisch 600kWh im ganzen Jahr. Im Mittel ist dies 12 kWh pro Woche, aber der Heizbedarf liegt nur in ca 12 Wochen im Winter. Mit maximal 60kWh pro Woche geht das. Der normale Haushalt geht mit typisch 1500kWh/a
@m_hundhausen
Vor ein paar Wochen kam im TV ein Bericht darübet, wie Fertighäuser gebaut werden. Viele Fugen werden mit Klebestreifen abgedichtet.
Allerdings haben diese die Eigenschaft über die Jahre ihre Klebeeigenschaften zu verlieren.
Gibt es schon Erfahrungen, wie sich die Luftdichtigkeit von Passivhäusern über die Jahrzehnte verändert?
@GerritUnschleff hier gibt es keine Probleme.
@m_hundhausen
Heisst, bis jetzt noch keine Auffälligkeiten. Danke.

@GerritUnschleff
Es ist ja gar kein Passivhausproblem. Undichtigkeit im Dachbereich sehe ich hier bei vielen Häusern. Sie zeigen sich dadurch, dass dort oberhalb von Dachdurchführungen schnee abtaut, weil dort Luft durchzieht.(sehe ich bei Nachbarn (ohne Passivhaus). Hier bei uns sehe ich das nach 23 Jahren nicht.

Es wurde sorgfältig gebaut: oben im Dach zwei geschlossene PE-Folien, in der Mitte verklebt.

Also: kein Problem und Passivhäuser mit blower door test sind sicher