In den letzten 10 Tagen habe ich mit einer Psychologin und 3 Sozialarbeiter:innen gesprochen. Und jedesmal wurde ich ungläubig gefragt:“Wie schaffen Sie das?“

Wenn ich so sehr am Ende bin, dass ich freiwillig ins Kriseninterventionszentrum gehe, liegt die Vermutung nahe, dass ich es nicht mehr schaffe! Sollte man meinen, dass das klar ist.

@tilak ich vermute einmal, dass die mit dieser frage ergründen wollen, welche belastenden auswirkungen deine situation hat - und dir aber auch klar machen wollen, dass die situation, in der du dich befindest im grunde weit über das hinausgeht, was jemand aushalten können sollte.

oft ignoriert man die eigenen bedürfnisse zu lange und leidet unter den folgen. ich kenne das aus meinem leben auch, wenn auch nicht in dem ausmaß wie bei dir.

erkennen, dass man so nicht mehr will, ist entscheidend.

@davidramirer ja eh! Genau genommen hast DU es ja erkannt und ich mich endlich entschieden aktiv was zu tun. Aber allein dieser Schritt, dorthin zu gehen, war schon schwer genug. Mit keiner Lösung raus zu gehen war niederschmetternd. Ich bin natürlich trotzdem jetzt weiter als vorher, aber ehrlich gesagt ist das jetzt auch wieder deiner Kollegin zu verdanken.
@tilak am allerwichtigsten ist, dass du weiter bist... ein schritt nach dem anderen. unbedingt in bewegung bleiben, dann wird auch alles sich zum besseren wenden <3