Auch mit dabei beim groĂźen #Whistleblowing-Aufruf zum Einfluss der Gaslobby auf die Politik:

Das verstaatlichte, ehem. russische Gasunternehmen Gazprom Germania aka Securing Energy for Europe aka @SEFEGroup & Tochterunternehmen Wingas.

Was hat es damit auf sich? #LobbyLeaks

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Gazprom Germania GmbH ist laut @BMWK "ein SchlĂĽsselunternehmen fĂĽr die Gasversorgung in Deutschland".

Deshalb wurde sie nach Beginn des Ukraine-Kriegs erst unter die Treuhand der deutschen Energieagentur @dena_news gestellt & dann unter dem neuen Namen SEFE verstaatlicht.

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Dabei flossen nicht nur Mrd-Kredite in die Rettung des Gasunternehmens, sondern auch Entschädigungen in unbekannter Höhe an die bisherigen Gesellschafter.

Mehr #Transparenz über das Zustandekommen dieses Deals und die staatlichen Entschädigungen können nur Insider schaffen.

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Auch interessant ist die Rolle von Wingas, Tochterunternehmen von Gazprom Germania, nun Teil von @SEFEGroup.

Wingas ist gut mit der Gaslobby vernetzt: So war Vorstand Peter Scherger bis zum Krieg im Aufsichtsrat von @zukunft_gas, wo das Unternehmen weiterhin Mitglied ist.

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Die Energiekrise zeigt mal wieder, dass politische Entscheidungen oft im Sinne von Unternehmen getroffen werden, während die Allgemeinheit darunter leidet.

So machen Energiekonzerne Rekordgewinne, während viele Menschen nicht wissen wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen.

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Der Whistleblowing-Aufruf gibt Mitarbeitenden in Unternehmen & Ministerien die Möglichkeit, Transparenz über diese politischen Deals herzustellen. Denn die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, wer diese Situation mitverschuldet hat.

➡️http://gas.lobby-melden.de

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Gaslobby melden

Mehr Informationen zum #Whistleblowing-Aufruf gibt es hier:

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RT @WeiterS0
>>BREAKING<<
Whistleblowing-Aufruf zum Einfluss der Gaslobby auf politische Entscheidungen veröffentlicht!
➡️Informationen zu undemokratischen Lobbypraktiken können nun über sicheren Briefkasten geteilt werden.
Mehr Infos: http://gas.lobby-melden.de
#LobbyLeaks #ZukunftOderGas
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https://twitter.com/WeiterS0/status/1598262976590778368

Gaslobby melden

Gasversorgung: Bund verstaatlicht frĂĽhere Gazprom-Tochter Sefe

Seit April stand die frühere Gazprom Germania bereits unter Treuhandverwaltung. Nun will die Bundesregierung Russland endgültig aus dem Unternehmen drängen.

ZEIT ONLINE
Milliarden für Gazprom Germania – und ein neuer Name

Der Bund behält Gazprom Germania dauerhaft unter seiner Aufsicht. Zugleich gewährt er dem Unternehmen über die KfW einen Milliardenkredit – und benennt es um.

Handelsblatt
FAQ-Liste Gazprom Germania

Um die Versorgungssicherheit in Deutschland zu gewährleisten, wird die Bundesregierung die Treuhandverwaltung der Gazprom Germania längerfristig absichern und das durch Sanktionen von russischer Seite ins Straucheln geratene Unternehmen ĂĽber ein Darlehen vor der Insolvenz bewahren. Mit diesem Vorgehen behält die Bundesregierung den Einfluss auf diesen Teil der kritischen Energieinfrastruktur und verhindert eine Gefährdung der Energiesicherheit. Dazu haben das Bundeskanzleramt, das Bundesministerium der Finanzen, das Bundesministerium fĂĽr Wirtschaft und Klimaschutz beschlossen, die Treuhandverwaltung der Gazprom Germania GmbH (GPG) ĂĽber September 2022 hinaus zu verlängern. Konkret soll dafĂĽr die Treuhänderschaft stärker an den Erfordernissen der Sicherung der Energieversorgung ausgerichtet und auf Grundlage des novellierten Energiesicherungsgesetzes (§ 17 EnSiG) angeordnet werden. Bislang beruht sie nur auf dem AuĂźenwirtschaftsrecht (AWG) und ist bis Ende September 2022 befristet. Auf Basis des EnSiG wird der Treuhänder mehr Möglichkeiten haben, die Energiesicherheit zu stärken. DarĂĽber hinaus kann die Treuhänderschaft auf der neuen Rechtsgrundlage – anders als bislang - mehrmals verlängert werden.  Mit dem KfW-Darlehen wendet die Bundesregierung eine Insolvenz ab und verhindert Kaskadeneffekt im Markt. Das Geld dient der Liquiditätssicherung und der Ersatzbeschaffung von Gas. Es wird sichergestellt, dass das Darlehen nur fĂĽr Geschäftsbetrieb der GPG und zur Aufrechterhaltung der Gasversorgung eingesetzt werden kann und nicht nach Russland abflieĂźen kann (sogenanntes Ring-Fencing). In einem nächsten Schritt prĂĽft die Bundesregierung Möglichkeiten, das Darlehen in Eigenkapital umzuwandeln, um so auch langfristig die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. SchlieĂźlich wird die GPG in „Securing Energy for Europe GmbH“ (SEFE) umbenannt. Damit geht auch ein deutliches Signal in den Markt, dass es das Ziel der getroffenen MaĂźnahmen ist, die Energieversorgung in Deutschland und Europa zu sichern.  Auf diese Grundlage wird auch das Geschäftsmodell der SEFE ausgerichtet.