@netzpolitik_feed Cookies kann man blockieren und löschen, Skripte und Adserver kann man blocken und IP-Adressen haben im Regelfall eine erheblich kürzere Lebensdauer. Dadurch hat man als User wenigstens noch einen Rest an Kontrolle.
Bei #TrustPid muss ich darauf vertrauen (das "trust" in dem Namen scheint ein Imperativ zu sein), dass die Provider nicht mehrfach das gleiche oder ähnliche Token an unterschiedliche Werbekunden herausgeben (was seitenübergreifendes Tracking ermöglicht) oder anderweitig Schindluder damit betreiben (was durchaus auch unbeabsichtigt im Rahmen einer Datenpanne passieren kann).
Und wenn erst einmal ein Großteil der Provider auf den Zug aufgesprungen ist, dann wird man sich dem nur noch schwer entziehen können – auf das Opt-In würde ich nicht all zu viel geben, da ich das als Anwender ja ebenfalls nicht nachprüfen kann.
Ich frage mich ja schon, woher die Auffassung kommt, dass zielgerichtetere #Werbung einen so großen Nutzen hat, dass die mit dem #Tracking einhergehenden #Datenschutz-Risiken in irgendeiner Weise kompensiert werden.