🧵 zu einer lange bekannten Erkenntnis, welche @sbbnews nun auf die harte Tour lernen muss:
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RT @BarJack
Immer wieder diese Daten-Paranoia. Nein, @RailService ist keine Datenkrake. Nur war die Kommunikation der @sbbnews in dieser Angelegenheit bisher miserabel.

https://www.nzz.ch/meinung/datenkrake-sbb-mehr-mut-zu-digitalen-loesungen-ld.1727460
https://twitter.com/BarJack/status/1628791249305055232

Datenkrake SBB? – Mehr Mut zu digitalen Lösungen

Wenn ein Unternehmen wie die SBB neue Wege mit neuen Technologien gehen will, gilt es selbstverständlich ganz genau hinzusehen. Leider werden Digitalisierungsbemühungen zu oft von Daten-Paranoia überschattet.

Neue Zürcher Zeitung
Die geplanten Massnahmen @sbbnews sorgen zu Recht für Schlagzeilen. Sie lernen nun auf die harte Tour, dass die Vorteile technischer Spielzeuge zur Messung und Optimierung von Menschen eben nicht so offensichtlich sind, wie einem die Anbieter solcher Systeme weiss machen wollen.
Seit Jahren hat sich im #SmartCity Kontext (zumindest ausserhalb von Gesellschaften, welche konstante Überwachung bereits normalisiert haben) gezeigt, dass es extrem wichtig ist, nicht einfach auf Basis des technisch Möglichen zu planen.
Stattdessen sollte unter direktem Einbezug der Betroffenen Personen gemeinsam eruiert werden, welche Hilfsmittel man für welche Zwecke genau benutzen möchte. Der "Benevolent Leader" der alleine für andere entscheidet was gut für sie zu sein hat, kommt nicht gut an (zurecht).
Das hat sich nicht nur in Asien sondern auch in Zürich bei der Planung und Umsetzung von #ScienceCity gezeigt (siehe mein Artikel für @Tsueri_ch hier: https://tsri.ch/zh/smart-city-was-zurich-von-singapur-lernen-kann-und-umgekehrt.0G8UISyMe2gNsnoW)
Smart City: Was Zürich von Singapur lernen kann (und umgekehrt)

Asien gilt als Kontinent mit vielen Smart-City-Projekten. Der Stadtstaat Singapur steht dabei ganz weit vorne. Professor Gerhard Schmitt, Leiter des Singapore ETH Centre, verfolgt die Diskussion um Smart Cities seit Beginn und erklärt, was wir von den Erfahrungen Singapurs lernen können und wo wir bereits auf dem richtigen Weg sind.

Es braucht also nun eine breite gesellschaftliche und politische Debatte, wie wir das Potenzial digitaler Technologien im öffentlichen Raum gemeinsam nutzen wollen.
Ansonsten wird bald die nächste Firma in die gleichen Probleme laufen oder innovative Projekte komplett ausgebremst werden, was eigentlich auch niemandem nützt. <end>