@Sascha_Raubal @abuerkl @Nike_Leonhard Mhm, aber warum muss denn das mit dem "da kann kaum wer von leben" so sein? Das hat sich im allgemeinen "Wissen" der Gesellschaft so festgesetzt (#BrotloseKunst), aber warum eigentlich? Das war mal Handwerk und #GoldenesHandwerk haben wir ja auch als gesellschaftlichen Konsens. Irgendwas ist doch da schiefgelaufen. Inkl. der aktuell verfügbaren Businessmodelle, insbesondere im klassischen Verlagsgeschäft.
@viennawriter @Sascha_Raubal @Nike_Leonhard Propaganda von irgendwem?
@abuerkl @Sascha_Raubal @Nike_Leonhard Arbeitshypothese: Die Einführung des Geniebegriffs in der Renaissance führte zu Trennung von Kunst und Handwerk und dadurch in Folge zu Sonderstellung von Künstler:innen, Rausziehen aus der Mehrheitsgesellschaft, Marginalisierung und in weiterer Folge Verarmung der meisten Künstler:innen, weil „sind ja nur ein paar Besondere, nicht relevant für die Gesellschaft“. Und jetzt mal sehen, was Literatur und Statistik dazu sagen.
@viennawriter
Die Hypothese gefällt mir. Zur Statistik habe ich kürzlich was gelesen: https://www.monopol-magazin.de/kreativbranche-sieht-sich-als-wachstumstreiber-fuer-die-wirtschaft
Wenn man das dann allerdings mit den Zahlen der KSK in Relation setzt, sind es nicht die Künstler:innen, die den Rahm abschöpfen.
@abuerkl @Sascha_Raubal
Kreativbranche sieht sich als Wachstumstreiber für die Wirtschaft

Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat mit Blick auf die Folgen von Corona-Pandemie und Energiekrise auf ihre Bedeutung als Wirtschaftsfaktor hingewiesen

@Nike_Leonhard @abuerkl @Sascha_Raubal Ah, dankeschön! Kommt gleich in die Linkliste.
Es ist schonmal so weit, dass es jetzt ein Scrivener-Projekt gibt. ;D