Ich frage mich dann immer: Ist Mutter- und Vaterschaft etwas fundamental anderes? Was spricht dagegen, dass man sich als Vater an Müttern orientiert?
@dasnuf Das Moment von "aus einer vorgegebenen Historie ausbrechen" lässt sich mit Mutterschaft als Vorbild schwer abdecken. Auch das Verlernen von Bildern produziert Einsamkeit, und die Leerstelle ist eben oft "Warum hat mein Vater nicht X".
Man kann sich natürlich völlig distanzieren davon, aber sofern man sich eben auch als cis Male Vater bewusst definiert, ist ein gewisser irreduzibler Rest da. Für mich jedenfalls war die Vorbild-Frage nicht so easy.
Das ist vollkommen richtig.
Aber auf der anderen Seite heben wir uns selbst auch gegenseitig an und sind uns "Halt" in der neuen Welt.
Auch weil wir keinen Bock auf die alten Rollenbilder haben. In meiner Generation ist es noch 50:50 vom Gefühl her, bei Männern die 5 Jahre jünger sind, wird es schon mehr.
Steter Tropfen. Als meine Tochter vor 7 Jahren geboren wurde, war ich größerer Exot als jetzt. Ist doch auch Mal schön. ☺️