Bleisatz am Abend, weil mal wieder Wahlen anstehen und Faschisten in Deutschland nicht nur wieder wählbar sind, sondern bereits feist erodierend in den Parlamenten hocken und die bürgerlich-konservativen feigenblattbrandmauerfaselnd rhetorisch wie inhaltlich den Anschluss vorbereiten und weil nicht zuletzt wiedermal die Wähler in den Ostdeutschen Gauen ganz vorne dabei sind den Staat zerschlagen zu wollen.

@GuidoKuehn

Und der Seitenhieb auf Ostdeutsche war notwendig?

@coffeepine

Seitenhieb? Die AfD ist in Thüringen sogar stärkste Kraft. In keinem Teil Deutschlands haben Nazis so breit Fuß fassen können wie in den fünf neuen Bundesländern. Abseits der wenigen Metropolen ist es von der Ostsee bis zur tschechischen Grenze mittlerweile völlig normal plötzlich einem Nazi-Wahnwichtelfackelzug zu begegnen.

Wenn Realität ein Seitenhieb ist, dann ja.

@GuidoKuehn Und in Westdeutschland gibt es keine Nazis?

Mag es Gründe geben warum in den 'ostdeutschen Gauen' sich soviele von der Demokratie abwenden? Man könnte ja mal schauen, dass in westdeutschen Gebieten, dort wo der Neoliberalismus die größten Ungleichheiten hervorgebracht hat, die 'Alternative' auch Anklang findet.Die Rädelsführer derselbigen fast durch die Bank Westdeutsche.
Ja, der Seitenhieb ist Murks, weil wir hier vor einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe stehen. Das ist Realität.

@coffeepine Klar haben wir im "Westen" auch Nazis.
Und ja, das ist eine Gesamtdeutsche Aufgabe.
Ostdeutsche Gauen ist ein Seitenhieb aus der Geschichte des gesamtdeutschen Nationalsozialismus. Hintergrund: die NSDAP war Deutschlandweit schon fast perdu, schaffte es aber 1930 Thüringen zu gewinnen, was ihr mit Hilfe der Konservativen den Weg nach Berlin ebnete. Das Bundesland wo die faschistische AfD heute in den Umfragen alles hinter sich lässt. Ostdeutschland war/ist schon etwas völkischer.