Heute ist der Auftakt zur Datenspende-Kampagne des Forschungsprojekt “ein Bild verletzt mehr als 1000 Worte”. Teilt Hassbilder, die ihr online wahrnehmt, mit uns in nur 2 Minuten unter: https://hassbilder-verletzen.ch/. ⬇️ Einsichten zu #hatespeech aus der Podiumsdiskussion folgen:
Bild verletzt mehr als 1000

Ein Bild verletzt mehr als 1000 Worte

Ein Bild verletzt mehr als 1000 Worte
Gemäss der frisch publizierten rep. Studie von Dirk Baier: Ein kleiner Anteil der Bevölkerung verbreitet Hassrede, doch nur ein Bruchteil reagiert mit Gegenrede. Hassrede kommt vorallem von männlichen jungen Singles. 10% der Befragten haben im letzten Jahr online Hass erfahren.
Viele Menschen, die Hassrede erfahren, ziehen sich aus dem gesellschaftlichen Diskurs auf den entsprechenden Plattformen zurück. Das schwächt den Diskurs, die Partizipation und die Demokratie.
Danke an die Podiumsgäste Dirk Baier @ZHAW, Yuvviki Dioh @D1scourseJockey @Zschauspielhaus, Laurenzia Karrer @unibern & Maximilian Schubert von Meta. Und an das Forschungsteam @rechtgutgesagt und @SPedrazzi, welches ich beratend unterstützen darf.
Hatespeech ist sehr viel häufiger strafrechtlich anfechtbar als wir meinen. Strafrechtliche Massnahmen werden sehr selten getroffen.
@nixter
Hatespeech ist die erste Wahl wenn die Argumente ausgehen.
Durch die Veränderungen der Gesellschaft im Umgang miteinander ist vieles "normal" geworden.
Hatespeech ist leider Teil unserer
Gesellschaft geworden.
Ob der aufwand strafrechtlicher
Massnahmen lohnt muss jeder für sich entscheiden.
Nur 5% der Hatespeech Attacken werden angezeigt. Polizei und Staatsanwaltschaften sind aktuell noch nicht gut genug vorbereitet, um mit Cyber Crime umzugehen. Vielen Opfern wird eine Anzeige abgeraten.