@juegreen @afelia das Problem ist, dass wir mit der Hilfe für die Ukraine immer nur einen Schritt gehen und dann abwarten, bis Russland sich neu formiert hat. Die Ukraine braucht die Unterstützung nicht, wenn sie selbst in Bedrängnis gerät, sondern wenn Russland ins Straucheln gerät.
Putin ist längst viel zu involviert, um sich eine Niederlage leisten zu können, und bislang kann er innenpolitisch die Rückschläge kompensieren.
Wer könnte ausschließen, dass Putin nicht taktische Atomwaffen eigesetzt hätte, wäre es wirklich schnell brenzlig für die russischen Soldaten gewesen? Die Entscheidungsgrundlagen werden wir schon deshalb nicht erfahren, weil man sie Putin vorenthalten will - dann müsste der Westen nämlich tatsächlich den Rücken gerade machen und rote Linien ziehen sowie bei Übertritt reagieren.
@afelia
Ich habe es anderweitig bereits erwähnt: Durch Olafs Zauderei und dem geforderten Schulterschluss mit den „Verbündeten“ insbes. USA! wurde es erst möglich, dass andere Staaten auch liefern. Die hätten sich Mglw. sonst erstmal zurückgelehnt und auf die Führungsrolle D‘s gepocht.
Das rettet langfristig mehr Menschenleben. Und es stärkt die Sicherheit der Gebergemeinschaft.
Lieber die Last auf viele Schultern legen als eine schnelle unvollständige Einzelaktion.
💫