Lehrkräftemangel ist an den Grundschulen schon lange ein Problem. Daher sollte längst alles dafür getan werden, dass möglichst viele Lehrer*innen ausgebildet werden. Wie kann es dann sein, dass an der Uni Köln ein NC zwischen 1,2 und 1,7 so viele junge Menschen ausschließt? Dass wir auf einen riesigen Lehrer*innen-Mangel zulaufen ist schon seit Jahren klar. In NRW können Tausende Stellen nicht besetzt werden. Wieso gibt es immer noch nicht genug Studienplätze für alle jungen Menschen, die Lehrer*innen werden wollen? Wer erklärt es mir? #FediLZ

@bildungsluecken

Wenn ich weiß, wie die demographische Entwicklung auf Lehrer- wie auch auf Schülerseite aussieht (die ist ja dank Geburtenzahlen und Altersstatistiken rechtzeitig vorhersehbar), kann ich den Bedarf an Lehrern einigermaßen vorhersehen und steuernd eingreifen.

Aus diesem Grund habe ich bisher wohlwollend angenommen, dass der Lehrermangel auf mangelnden Kenntnissen der Grundrechenarten basiert.

Jetzt drängt sich mir der Verdacht auf, dass es sich um Vorsatz handelt.

@bildungsluecken Ich denke mal, dass der Mangel noch nicht groß genug ist, sprich der Leidensdruck, dass immer noch der Denke „Wir suchen uns die Besten raus“ gefolgt wird. Anderes Beispiel: die Hamburger Polizei hat immer sehr hart ausgesiebt und stand oft nach erfolgter Ausbildung mit zu wenigen real antretenden Beamtinnen da. Jetzt stellen sie mehr Auszubildende ein als sie am Ende brauchen, nämlich um den Faktor, wie die Abbrecherquote ist.