Besorgten Bürger*innen muss zugehört werden. So der politische Konsens während z.B Corona. Bei besorgten Bürger*innen, die gegen die deutsche Klimapolitik demonstrieren, scheint das nicht zu gelten.
@RaulKrauthausen Das gilt nur, wenn die besorgten Bürger*innen auch „alte weiße Männer“ sind.
@RaulKrauthausen. Ja, mir will diese Spaltung manchmal auch nicht in den Kopf. Ich erkläre es mir so, dass man dann persönlich und oder gesellschaftlich „wirklich“ etwas ändern müsste und dafür fehlt entweder die Ethik, das Rückgrat oder beides.
Ich hatte neulich den Gedanken, dass wir als Gesellschaft an dem Punkt stehen, an dem auch einzelne Menschen in einer Psychotherapie stehen: sich schmerzhafte Dinge anzusehen, sie auszuhalten und neue Wege zu suchen. Da gehen Widerstände hoch…

@RaulKrauthausen

Corona ist - zumindest bei Erkrankung - für jeden halbwegs greifbar, krank waren die meisten Menschen schon irgendwann mal. Man braucht dafür also keinen Schulabschluss.

Um Klima und Klimawandel halbwegs zu verstehen, braucht es dann aber doch eine kleine Portion Systemverständnis und genau an dieser Stelle entsteht das Problem.

@RaulKrauthausen

Das sind ja auch keine verwirrten Menschen sondern echte Bürger die an Demokratie und Rechtsstaat glauben (noch).

Die sind viel zu gefährlich.

@birne

@RaulKrauthausen Berechtigte Sorgen gelten nicht, wenn man sich hirnsparend auch mit unberechtigten Sorgen beschäftigen kann.
@RaulKrauthausen Vermute ja schon länger, dass da eigentlich "Wähler*innen" gemeint sind.
@RaulKrauthausen „Man muss auf berechtigte Ängste der Bevölkerung eingehen“
@RaulKrauthausen Auch während Corona wurde auch "besorgten Bürgerinnen" nur sehr selektiv zugehört. Eltern z. B. die Luftfilter für Schulen gefordert und die Maskenpflicht unterstützt haben, weil sie um die Gesundheit ihrer Kinder fürchteten, wurden gern mal als hysterisch abgekanzelt.
Und Frau Prien hat ja auch sehr deutlich gemacht, dass Todesfälle von Kindern zwar tragisch seien, man aber nicht vorhabe, sie zu verhindern.