URANABBAU
Wer Atomenergie haben will, braucht Uran. Doch der Uranabbau ist ein neokoloniales Verbrechen an der Gesundheit von Menschen vor allem im globalen Süden.
Warum? Das erfahrt ihr in diesem Thread 🧵 (1/6)
📸: Geomartin
Der Uranbergbau hinterlässt gigantische Mondlandschaften: Für ein AKW mit einer Leistung von 1.000 Megawatt/Jahr werden etwa 170 Tonnen Uran benötigt und 80.000 Tonnen Gestein bewegt. Sickerwasser mit radioaktiven und giftigen Stoffen fließt in Gewässer. (2/6)
Der Wind trägt radioaktiven Staub in die Umgebung. Die Arbeitsbedingungen sind menschenverachtend, denn Uran ist bereits in niedrigsten Dosierungen toxisch und kann Krebs verursachen. (3/6)
Diese Gefahren lagern wir aus und leben in neokolonialer Tradition auf Kosten anderer u.a. in Kasachstan, Niger und Namibia. Diese neokoloniale Kontinuität muss durchbrochen werden! (4/6)
Überall dort, wo Uran abgebaut wird oder werden soll, kämpfen Menschen entschlossen dagegen. Wie zum Beispiel in Australien, wo Uranminen aufgrund des Widerstands von Aboriginal People geschlossen werden mussten. https://www.nzz.ch/article8DP8U-ld.223581 (5/6)
Stilllegung einer umstrittenen Uranmine in Australien | NZZ

Sydney, 6. Sept. (ap) Die umstrittene Uranmine Jabiluka im australischen Kakadu-Nationalpark soll endgültig stillgelegt werden. Die Ureinwohner vom Volk der Mirrar nahmen am Donnerstag ein entsprechendes Angebot des Bergbaukonzerns Rio Tinto an. Die Aborigines, die seit Jahren gegen den Uranbergbau in

Neue Zürcher Zeitung
Uranatlas 2022

Seit den 1930er Jahren wird Uran aus der Erde geholt, zuerst in der belgischen Kolonie Kongo, dann jahrzehntelang in Südafrika und heute in Namibia und Niger. Uran steckt in AKWs, Atombomben und Geschossen, die Panzer durchdringen. Nur 10 Konzerne dominieren den weltweiten Markt. Die Europäische...

BUND - BUND für Naturschutz und Umwelt in Deutschland

@ende_gelaende So blöd das ist — alle Energiequellen basieren auf Ressourcen aus Minen. Man muß sich die Mengen und Größenordnungen ansehen und vergleichen. Zusätzlich muß man sich die Verfahren ansehen, da gibt es auch große Unterschiede.

Bei volatilen Energiequellen kommt insbesondere der Kupferbedarf für zusätzliche Leitungen und die Ressourcen für die benötigten Speicher hinzu. Spoiler: das ist um Größenordnungen mehr als Uran, bei gleichem Energieertrag.

Und ohne Energie geht nicht.

@ende_gelaende
Ja endlich kommt auch diese Tatsache mal in den Blick! Von wegen CO2 neutrale Atomkraft. Ist doch eigentlich auch ein Thema für die 'etablierten' Medien.