Und noch jemand hat heute bei der @Bundeswehr gekündigt: mein Sohn hat nach 2 Monaten freiwilligem Wehrdienst bei der @[email protected] genug von Gängelei, Fehlinformationen und katastrophaler Menschenführung. Da hat sich jemand entschieden, einige Monate in den Dienst dieser Gesellschaft zu stellen, und er muss sich fast täglich Aussagen wie „sind Sie behindert“, „sind Ihre Eltern Geschwister“ oder „wir brauchen nicht jeden“ anhören.

1/n

Versteht mich bitte nicht falsch:
Der junge Mann hat Abitur, ist sportlich, gesund und hat eine ausgeprägte soziale Kompetenz. Ihm war bewusst, dass er keinen Urlaub auf dem Ponyhof machen wird. Aber das, was er dort erlebt hat, hätte ich im 21. Jahrhundert nie für möglich gehalten. Und ich habe die Bundeswehr aktiv in den 80ern und als Reservist und Bürger in Uniform bis vor etwa 10 Jahren erlebt, dachte also, die schlimmsten Zeiten erlebt zu haben.

2/n

Was man mich am Meisten schockiert: wie will die @Bundeswehr ihre personellen Lücken füllen, wenn sich Ausbilder in Grundausbildungseinheiten damit rühmen, 60% und mehr an Rekruten „ausgesiebt“ zu haben (überwiegend kündigen die Rekruten selbst).
Das Fass zum Überlaufen brachte bei meinem Sohn dann die Mitteilung drei Wochen vor Ende der GA, dass er diese wg. einer verpassten San-Ausbildung noch einmal komplett durchlaufen muss.

3/n

Ich werde ihm empfehlen, seine Erlebnisse der #wehrbeauftragten zu schildern.

Und bei mir bleibt ein extrem schlechtes Gefühl, ob diese Armee jemals reformierbar ist und ob wir als Land und Bürger im Fall des Falles noch verteidigt werden können.

@spdbt ,
@[email protected] ,
@[email protected]