Es ist meines Erachtens nicht nur ratsam, sondern dringend angezeigt, dass sich jede/r (Familien-)Richter/in vor jeder Sitzung in Kindschaftssachen bewusst macht, dass es um Menschenleben geht.
Meistens nicht ums Überleben oder Sterben.
Aber um mehrere Lebensschicksale.
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Diese können (und müssen vor Gericht zuweilen) (neu)gestaltet werden und dabei spielen richterliche Entscheidungen oft eine entscheidende Rolle.
Diese Verantwortung ist immens.
Jeder Fall liegt anders.
Es darf kein Schema F geben.
Kein 08/15.
Das sollte man niemals vergessen.