Habe einen Artikel im "Freitag" zur #Kapitalismuskritik gefunden: https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/kapitalismus-ohne-wachstum-geht-das wahrscheinlich nur für Abbonenten lesbar (14 €/Monat) ... habe dort etwas kommentiert, hier lesbar: Nach Karl Marx gibt es Herstellungwert, Gebrauchswert und Tauschwert. Im üblichen Kapitalismusbetrieb ist nur Tauschwert und Herstellungswert (als Kosten) relevant. Der Gebrauchswert lässt sich nicht oder schlecht in Dollar oder Euro messen. ...
Kapitalismus ohne Wachstum: Geht das?

Die Erde ist endlich und das heutige Wirtschaftssystem ohne Wachstum unmöglich. Deshalb wird es kollabieren – so denken viele. Floris Biskamp stellt diesen Schluss infrage und erntet Widerspruch von Stefan Kalmring

Eigentlich geht es im Leben, und ggf. auch auf dem Markt aber nur um den Gebrauchswert, das Geld ist nur Mittel zum Zweck. Wird das Geld zum Selbstzweck, dann wandelt sich die (soziale) Marktwirtschaft zum Investkapitalismus. Genau da ist der Unterschied. Dem Invest- (freien - ) Kapitalismus müssen Zügel angelegt werden bzw. Regularien, nicht vom "Staat" oder einem der darüber bestimmt, sondern ....

... sondern vom demokratischen Souverän (in Form von Parlament, Regierung. Judikative, kritischer Journalismus und auch dem Korrektiv der Straße, wozu ich auch Streiks für gerechte Löhne zähle.

Das ist meine Kurzform. Lohnt sich weiter zu denken?