Wir schreiben das Jahr 2023. Journalist*innen schreiben immer noch "XY ist an den Rollstuhl gefesselt." Der einzige Grund, warum ich im Rollstuhl sitze, ist, dass ich mich heute Morgen reingesetzt habe. Das macht mein Leben wirklich einfacher - ganz ohne gefesselt werden.
@RaulKrauthausen komischerweise kommt keiner dieser Journalisten auf die Idee, zu schreiben dass jemand "ans Auto gefesselt" wäre.
Beides sind Geräte für Personen um von A nach B zu kommen. Aus unerfindlichen Gründen wird nur das Auto mit "Freiheit" assoziiert. 🤷

@duncan_blues @RaulKrauthausen dabei scheint mir bei manchen Autofahrenden das Bild zu stimmen. So wie die geistig an ihrem Auto kleben selbst für einfachst anders zu bewältigende Strecken erscheinen sie mir wirklich wie gefesselt...

Doch zum Wichtigen: Danke für den Hinweis @RaulKrauthausen, ich finde es wichtig, das zu betonen. Ich übersehe sowas manchmal schnell als nicht direkt Betroffener.

@baltasar @RaulKrauthausen Mir ist auch erst durch jahrelange Freundschaft mit einem Rollifahrer einiges klarer geworden, insbesondere weil er und seine Familie mit seiner körperlichen Einschränkung immer sehr offen und ungezwungen umgegangen sind. Das Thema Inklusion sollte endlich ganz normal und alltäglich betrachtet und ganz selbstverständlich mitgedacht werden.
@baltasar @RaulKrauthausen
PS: Ich lese bei Raul schon sehr lange mit und ich finde seine Arbeit unheimlich wichtig. 👍
#nurmalso