Ich wuchs nicht „intellektuell“ auf. Sprach die Namen von Komponisten und Autoren falsch aus (deren Werke ich liebte), mochte Filme und Künstler, deren Nazi-Hintergrund ich nicht kannte … und erntete Spot von Kindern, die solche Bildung zuhause mitbekamen. Also wendet man sich ab von diesen Dingen, meidet Gespräche, suggeriert Desinteresse. Aus Angst, sich zu blamieren. Wenn ihr solche Unbeholfenheit erlebt, helft, Neugierde zu erhalten. Begleitet ermutigt und inspiriert. Bitte. <3

@ne_ratte

Danke für diese Erinnerung!

Ein intellektuelle Habitus alle die zu blamieren, die den neuesten "Sprach-Trend" noch nicht kennen, ist einfach nur peinlich.

Worauf es gerade ankommt: Vermeiden, andere Menschen herabzuwürdigen. Egal ob wegen ihrer Herkunft, ihrer Armut, ihres Glaubens oder ihrer "Bildungslücken".