Was die KIs bisher an Code produzieren, erinnert mich an meine ersten Textadventure-Programme als 15jähriger. Ein Haufen IF-Anweisungen und vielleicht noch eine Schleife irgendwo. Das ist zwar ein Anfang, aber da fehlen immer noch Jahrzehnte an Erfahrung mit komplexer strukturierter Programmierung.
Es ist für mich ganz ähnlich wie bei den NLP-Ergebnissen von Chat-GPT. Die KIs sind ganz gut darin eine strukturierte Hülle für Inhalte zu entwickeln, aber die eigentlichen Inhalte sind häufig sehr elementar bis irreführend. Man könnte auch böswillig sagen: KIs kommen mitterweile auf den Stand, akzeptable Fake News und Verschwörungsmythen zu generieren.
Um das mal weiterzuführen: Ich bin der Überzeugung, die aktuellen KI-Ergebnisse im Storytelling wären vor allem eine Bereicherung für Metasysteme wie Videospiele, in denen Zufallsereignisse als Quests generiert werden. Hier könnte ich mir Chat-GPT erstaunlich gut als Interface vorstellen, um die Aktionen der Spielerin mit Auswirkungen in der Spielwelt zu verbinden. Momentan ist das eine große Schwäche von Open-World-Spielen, die sehr statisch sind.
@mandelbroetchen
Ich hoffe ja noch auf einen KI-basierten MashUp-Generator in ein paar Jahren. Würde dem dann gerne sowas sagen wie "bau mir ein Open World Spiel im Stil von GTA gemischt mit The Sims und Cities: Skylines"