es kann doch unmöglich jemand mal gedacht haben „wir sollten unser Gesundheitssystem auf komplette Gewinnmaximierung ausrichten“ und das wirklich für eine gute Idee gehalten haben, das klingt wie der Plan eines Bösewichts dem Batman aufs Maul haut
@elhotzo Doch, leider schon. Und es begab sich zu der Zeit, dass ein Gebot ausging vom Kaiser FDP, dass die Privatwirtschaft alles viel effizienter und besser kann - Gesundheitsversorgung, ÖPNV... Und so verkaufte man Rock und Stock für einen Extrataler.
@burkhardme@elhotzo Eigentlich begab es sich, dass eine große Koalition aus Sozialisten und Konservativen die Krankenhäuser zum Verkauf feilboten. Und das taten sie, weil sie feststellen mussten, dass der Staat nicht in der Lage war, ein funktionierendes Gesundheitssystem aufrecht zu erhalten. Wer heute noch wissen will, wie ein Staatsbetrieb arbeitet, der fahre am kommenden Samstag mal mit der Bahn im Fernverkehr.
@DreiRosen@elhotzo Genau das ist eben falsch. Die DB ist eben kein staatliches Unternehmen mehr. Es wurde eine AG draus gemacht, die Strecken wurden ausgeschrieben, es wurde ein massiver Kostendruck erzeugt und damit die DB kaputt gespart. Ähnlich ist es mit den privatisierten Krankenhäusern: warum drei Pflegekräfte bezahlen, eine reicht, schließlich muss der Shareholder Value stimmen.
@burkhardme@elhotzo Genau das ist eben ein falsches Narrativ. Die Bahn gehört zu 100% dem Staat und wird mit Staatsmitteln subventioniert. Da ist nichts aber auch rein garnicht privatwirtschaftlich dran.