"Die Pandemie ist vorbei"

sagt Drosten und alle wollen jetzt auch die letzten Maßnahmen beenden.

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/corona-pandemie-drosten-101.html

Ich verstehe das einfach nicht. Das RKI weist nach wie vor ~800 Tote pro Woche aus, die offenbar nicht zählen, weil sie alt sind. Sowie eine unbekannte, aber viel größere Zahl von Long-Covid-Fällen bis hin zur dauerhaften Arbeitsunfähigkeit, die offenbar keinen interessiert.

Virologe Drosten zur Corona-Lage: "Die Pandemie ist vorbei"

Der Virologe Drosten hält die Corona-Pandemie in Deutschland für überwunden. Es gebe in diesem Winter die erste endemische Welle, sagte er dem "Tagesspiegel". Justizminister Buschmann fordert als Konsequenz das Ende aller Corona-Maßnahmen.

tagesschau.de
Ich mache mir wirklich große Sorgen. Nicht so sehr wegen SARS-CoV2 sondern darüber, wie sozialdarwinistisch unsere Gesellschaft geworden ist. #lastPost
@ennopark Ja. Sehr bedauernswert. Ein Problem, dass ich dabei sehe ist die gesellschaftliche Fehldeutung von Darwinismus. Was in der breiten Masse leider als Gesetz der Evolution hängen geblieben ist, ist “surivival of the fittest“. Wobei fittest = strongest. Genau so ein Bullshit wie Meat = Protein. Führt beides mindestens zu sozialer Kälte und Ellbogengesellschaft.
Wenn wir in unsere Köpfe bekämen, das nicht die Stärksten überleben, sondern die die am besten angepasst bzw. am anpassungsfähigsten sind, wären wir nen schritt weiter.
@doc_emm Das stimmt schon, dass "survival of the fittest" schwer missverstanden wird, allerdings ist es für den Sozialdarwinismus erstmal egal, ob nun die schwächeren oder die weniger gut angepassten auf die Schienen geschubst werden.