@Lameth So hart das jetzt auch klingt, aber das Beste wäre IMHO der Zusammenbruch des medizinischen Systems. Danach Neubeginn mit vernünftigen Interessensschwerpunkten.
Vor allem priv. Kliniken sind aktuell daran interessiert, möglichst unsinnige Dinge zu tun und nur das Nötigste für die, die wirklich leiden. Aus eigener Erfahrung direkt aus dem Bekanntenkreis heraus.
💯
dazu dann noch die rhetorische Frage was genau sich die Leute unter Zusammenbruch vorstellen? weil de facto ist es das. es sterben unnötig Leute, es leiden unnötig Leute, sämtliche Arbeiter_innen in dem System sind überfordert. es gibt keinen lauten, plötzlichen Kollaps, nur eine immer weitergehende Verschlechterung.
ich habe diese Woche etwa 40h im Krankenhaus bei einer_m Angehörigen verbracht *WEIL DIE EINFACH NICHT GENUG LEUTE HABEN*
diese ganze Bullshit-Gelabere von "es muss erst alles richtig schlecht werden" egal wo ist einfach beschissener Akzelerationismus den Leute sich selber nicht eingestehen. ES IST SCHON SCHLECHT
Ich bin immer mit dem Glauben an das Gute im Menschen ausgestattet, insofern: Nein.
Im Allgemeinen: Priorisierung gelingt nur dann, wenn man sich über die Konsequenzen der Priorisierung im Klaren ist.
Ich bin kein Fan davon, Entscheidungen zu treffen, über Dinge, die ich nicht beurteilen kann.
Im Speziellen: Wenn du innerhalb weniger Monate zwei liebe Menschen verloren hast, und eine weitere Person ständig von Krankheit geplagt ist, wobei auch ein großer Teil Pflege zu Hause statt findet, stellst du eine Menge Fragen.