Ich kann es nicht mehr hören, das Gerede von den "jungen Startups", die man nur machen lassen muss, um Klimatechnologie zu entwickeln. Himmel, wir haben die Technologie! Sonne, Wind, Speicher! Wir müssen bauen! Was diese Industrien zurückhält, ist fehlende Kostenwahrheit bei CO2.
@florianaigner Technologie zu haben, bedeutet im Grunde genommen gar nichts. Vor allem hinsichtlich der "Speicher" (Akkus). Wir (die Menschheit) haben seit über einem halben Jahrhundert die Technologie, um zum Mond zu fliegen. Trotzdem haben bisher nur zwölf Menschen diesen Himmelskörper betreten. So ähnlich ist es mit dem "Speicher". Grundsätzlich ist die Technologie längst vorhanden. Aber es fehlt an der Skalierbarkeit in der Praxis. Das dürfte sich nicht so bald ändern. 🤔
@Toolianmax @florianaigner Der Ausbau von Speichern wäre durchaus möglich, wobei man zwischen kurzfristigen und langfristigen Speichern unterscheiden muss. Privathaushalte könnten mit bidirektionalen Wallboxen und E-Autos deutlich mehr Speicherkapazität haben, als normalerweise in einem Haus verbaut wird. Um überregional langfristig Energie zu speichern, könnte man mit überschüssiger Erneuerbarer Energie Gase wie Methan oder Wasserstoff synthetisieren. Es gibt durchaus schon Möglichkeiten.