Das Matodon-Link-Verbot war vermutlich die erfolgreichste Werbeaktion fürs Mammut. Dabei scheiterte das Verbot schon an der Einbeziehung in den Vertrag. User müssten bei solchen Änderungen aktiv zustimmen, ohne dies bleibt es bei den alten Bedingungen.
@Anwalt_Jun
Und trotzdem werden die meisten User sich ob des Verbots daran halten.
Zuviel Angst vor temporärerer und willkürlicher Sperre. Die Meisten benennen Musk ja nicht einmal mehr mit seinem Namen, wegen zuviel Furcht dauerhaft gesperrt zu werden.

@StephanieHount1 @Anwalt_Jun

Eine solche Social Media Plattform hat aber keine Zukunft. Deswegen spielt das nur eine untergeordnete Rolle.

Und ich würde nicht direkt Angst vermuten, sondern in 1. Linie Berechnung (wenn ich jetzt von mir auf andere schliessen darf), während man sich hier in Ruhe die virtuelle Existenz aufbaut.

@Rosi_unterwegs @Anwalt_Jun
Naja. Das erlebe ich anders. Um sich eine virtuelle Existenz aufzubauen, braucht es Präsenz. Drüben, wie hier und anderswo.
Das sehe ich hier nur wenig, bis gar nicht bei #neuhier.
Die meisten Neuhier posten und interagieren nahezu null. Und wenn dann doch, sind sie schnell wieder drüben.
Ich weiß nicht, ob das so wirklich funktioniert. Doch, ich weiß es. Es funktioniert nicht.

@StephanieHount1 @Anwalt_Jun

Hier spielen aber eine Menge Faktoren mit hinein. Menschen "funktionieren" nun 1 x sehr unterschiedlich.

War zB erst gar nicht bei "Neu hier". Habe zunächst 1 x versucht, Kontakte wieder zu finden (das dauert einige Zeit).

Mich im 2. Schritt durchgelesen. Und jetzt kommt es, viele Cross Posts. Also springt man ständig hin + her, das ist auf die Dauer ermüdend.

M.E. kann man sich erst dann komplett lösen, wenn drüben die Lichter - mehr oder weniger - ausgehen.

@Rosi_unterwegs @Anwalt_Jun
Oha 🙁.
Erschreckend. Aber so sind auch meine Erfahrungen mit Tw-User, die auch hier sind.
@StephanieHount1
Das habe ich nicht verstanden. Was soll daran erschreckend sein?
@Rosi_unterwegs
Die Bedingungen dort werden täglich schlechter und schlechter.
Musk ist rechts und so führt er auch Tw. Alle, die nicht Rechts sind, unterstützen seine Unternehmungen indirekt mit ihrem Account und ihrer Interaktion dort. Hat er stotz vor ca 1 Woche getwittert. Und direkt gegen Links geschossen.

@StephanieHount1

Das weiss ich. Doch Twitter selbst ist mehr als sein Inhaber. Für manche, zB aus dem künstlerischen Bereich, hängen an diesen Reichweiten sogar Existenzen.

Hinzu kommt der schier überwältig. Schatz an leicht zugängl. Wissen (+ Nachrichten - desw. nennt man es auch schon x Kurznachrichtendienst).

Nicht jeder nutzt Twitter, um sich grösstmgl. in 1 eigenen Bubble zu vernetzen + sozial auszutauschen. 🤷‍♀️

Mastodon funktioniert nun x anders + ist stolz drauf.
Also fehlt etwas.

@Rosi_unterwegs
Und das Etwas ist was? Ich verstehe es nicht.

@StephanieHount1
Die Algorithmen, die Mastodon nicht haben will, die für die Nachrichtenverbreitung aber wichtig sind (bei all den sonstigen Nachteilen)?

Also von der noch fehlenden Präsenz grosser, internationaler Medien-Accounts (u.v.a.m., Wissenschaft, Politik) abgesehen?

Erst wenn diese sich entscheiden zu wechseln, wird Mastodon zum adäquaten Ersatz. Wobei es immer wieder betont, kein Ersatz werden zu wollen.

@StephanieHount1
Schicke den Podcast noch 1 x nach: https://open.spotify.com/episode/05UQs4U2iayKRfPTwSSmW0?si=wmZnhkYjTkCJr2B6-oM3bw&nd=1

Das berührt diese Themen + zeigt den aktuellen Ist-Zustand auf. Jedoch auch: es muss sich erst einmal etwas richtig bewegen.

Keine Ausreden mehr

Listen to this episode from Haken dran – das Twitter-Update on Spotify. Die jüngste Ankündigung, sämtliche Links und Erwähnungen zu anderen sozialen Netzwerken zu verbieten, isoliert Twitter von anderen sozialen Netzwerken. Für Dennis ist das nicht die erste rote Linie, die damit überschritten ist – und es ist der Moment, an dem es mehr braucht als bloße Überlegungen.

Spotify
@Rosi_unterwegs
Muss ich mir in Ruhe und mit Zeit anhören.