Eine solche Social Media Plattform hat aber keine Zukunft. Deswegen spielt das nur eine untergeordnete Rolle.
Und ich würde nicht direkt Angst vermuten, sondern in 1. Linie Berechnung (wenn ich jetzt von mir auf andere schliessen darf), während man sich hier in Ruhe die virtuelle Existenz aufbaut.
Hier spielen aber eine Menge Faktoren mit hinein. Menschen "funktionieren" nun 1 x sehr unterschiedlich.
War zB erst gar nicht bei "Neu hier". Habe zunächst 1 x versucht, Kontakte wieder zu finden (das dauert einige Zeit).
Mich im 2. Schritt durchgelesen. Und jetzt kommt es, viele Cross Posts. Also springt man ständig hin + her, das ist auf die Dauer ermüdend.
M.E. kann man sich erst dann komplett lösen, wenn drüben die Lichter - mehr oder weniger - ausgehen.
Das weiss ich. Doch Twitter selbst ist mehr als sein Inhaber. Für manche, zB aus dem künstlerischen Bereich, hängen an diesen Reichweiten sogar Existenzen.
Hinzu kommt der schier überwältig. Schatz an leicht zugängl. Wissen (+ Nachrichten - desw. nennt man es auch schon x Kurznachrichtendienst).
Nicht jeder nutzt Twitter, um sich grösstmgl. in 1 eigenen Bubble zu vernetzen + sozial auszutauschen. 🤷♀️
Mastodon funktioniert nun x anders + ist stolz drauf.
Also fehlt etwas.
@StephanieHount1
Die Algorithmen, die Mastodon nicht haben will, die für die Nachrichtenverbreitung aber wichtig sind (bei all den sonstigen Nachteilen)?
Also von der noch fehlenden Präsenz grosser, internationaler Medien-Accounts (u.v.a.m., Wissenschaft, Politik) abgesehen?
Erst wenn diese sich entscheiden zu wechseln, wird Mastodon zum adäquaten Ersatz. Wobei es immer wieder betont, kein Ersatz werden zu wollen.
@StephanieHount1
Schicke den Podcast noch 1 x nach: https://open.spotify.com/episode/05UQs4U2iayKRfPTwSSmW0?si=wmZnhkYjTkCJr2B6-oM3bw&nd=1
Das berührt diese Themen + zeigt den aktuellen Ist-Zustand auf. Jedoch auch: es muss sich erst einmal etwas richtig bewegen.
Listen to this episode from Haken dran – das Twitter-Update on Spotify. Die jüngste Ankündigung, sämtliche Links und Erwähnungen zu anderen sozialen Netzwerken zu verbieten, isoliert Twitter von anderen sozialen Netzwerken. Für Dennis ist das nicht die erste rote Linie, die damit überschritten ist – und es ist der Moment, an dem es mehr braucht als bloße Überlegungen.