Heute war es aussen ca -10°C. Sehr schlechte Fenster im Hörsaal. Große Verluste. Heizkörper extrem heiß. Nur so - mit viel Aufwand - bleibt der Hörsaal noch ausreichend warm. So kenne ich das jetzt seit 15 Jahren. Trauerspiel. Es gibt Gründe für den Klimawandel.
@m_hundhausen
Bei alle den Maßnahmen die PV voranzutreiben, wie z. B. gerade an Ihrer UNI.
Wäre der Nutzen für die Umwelt nicht größer, man hätte das Geld statt für die PV in die energetische Sanierung des Gebäudes investiert?
Das wäre doch auch mal ein Projekt, welches man selbst angehen könnte, den gewisse Gelder scheinen ja zu fließen, denn die PV wurde doch auch gekauft.
Einfach mal z. B. ein Fenster mit einer Energiesparfolie versehen und ein anderes mit einer Noppenfolie und dann die beiden mit einem Fenster ohne Folie vergleichen.
Laut passipedia.de bringt das bereits im ersten Winter mehr Ersparnis als Kosten entstehen.

@Biernat
Das bisschen Geld, was man hier in PV gesteckt hat (und jetzt Einsparungen bringt) würdengar nicht ausreichen, den Sanierungsstau aufzulösen.

Im übrigen verstehe ich das entweder/oder nicht. Das gilt nicht nur für Unis

@m_hundhausen
Wenn man nur über ein bestimmtes Budget verfügt, mit welchem sich nicht sämtliche Maßnahmen auf einmal durchführen lassen, sollte man sich für die Maßnahme entscheiden, welche den größten Nutzen bringt, möglichst für Umwelt und hinsichtlich Kosteneinsparungen.
Je größer diese Einsparungen sind, desto eher habe ich wieder Gelder für weitere Maßnahmen zur Verfügung.
Fange ich anders herum an, dann Verzögert sich die Gesamtdauer der Umsetzung aller Maßnahmen.
So sehe ich das zumindest für mich.
Bei < 900 kW/h Strom im Jahr rechnet sich keine PV für 20.000 €,
die Verbesserung der Energieeffizienz hingegen schon, denn diese spart mir im Jahr 6.000 bis ~ 7.000 kW/h an Heizenergie ein.
@Biernat eine #photov
Sie brauchen mir das nicht zu erklären. Der tweet ging übrigens darum, die Wärmeverluste zu reduzieren. Ich verstehe nicht ganz, warum Sie jetzt mit Photovoltaik kommen. Zeit, zu zögern ist übrigens bei keinem Sektor. Es gibt ein CO2-budget und das darf nicth überschritten werden. Weder mit fossiler Stromproduktion, noch mit fossilen Heizugen.
PV für 900kWh kostet übrigens bei weitem keine 20.000€
@m_hundhausen
Außer einem Balkonkraftwerk bekommen Sie keine Anlage angeboten und montiert, welche nicht min. 5 kWp hat.
Und mit kleinem Speicher kosten die alle über 20.000 €.
Ich habe mehrere Angebote und darunter habe ich keinen Anbieter finden können.
Selber montieren kommt nicht in Frage, dazu bin ich mit 68 und 50% +G nicht sicher genug, um auf einem Dach rumzuturnen.
Die Qualifikation, um elektrische Anschlüsse, Zähler usw. auszuführen habe ich auch nicht.
Also bleibt für mich vorrangig den Energiebedarf des Gebäudes zu reduzieren + evtl. eine Mini-PV.
@m_hundhausen
Das es um Wärmeverluste ging, das war mir schon klar.
Daher ja auch meine Überlegung ob der Umweltnutzen der PV den einer energetischen Verbesserung übertrifft oder das Geld nicht besser für diese verwendet worden wäre,
weil das z. B. bei meinen Verbräuchen ganz eindeutig so der Fall ist.
Ich als Privatperson muss diese Entscheidung halt treffen, bei Behörden, Schulen usw. ist das wohl nicht zwingend der Fall.