Der Versuch legitimen zivilien Ungehorsam zu Terrorismus zu framen ist willentlich bösartige Dummheit. Dies als Teil der Regierungspolitik zu sehen entsetzt. Klimaaktivisten zu drangsalieren wird das Klima nicht stoppen. Das schaffen wir nur, wenn Ihr endlich euren Job macht.
@GuidoKuehn
Die Aktionen sind halt einfach nicht nur strafbar sondern auch bescheuert. Sie befeuern Spaltung und schaffen Ablehnung dem Themenkomplex gegenüber. Die Forderungen nach 9€ Ticket und Tempolimit machen bezogen auf die Umweltauswirkungen dazu noch nicht mal besonders viel Sinn.
@pxxsxx @GuidoKuehn Was wäre dein Vorschlag, um das Land gegen die Klimakatastrophe zu einen?
@vik
@GuidoKuehn
Ich sag nicht, dass ich eine Lösung hab. Es scheitert schon alleine daran, dass eine ergebnisoffene Suche nach einem Konzept, das alle Bereiche mit einbezieht von ALLEN Seiten sabotiert wird, da sich alle an ihren Standpunkten festgefressen haben und sich keinen Millimeter verschieben wollen. Die Aktionen der #LetzteGenertion sind als Ausdruck dessen geradezu prädestiniert - sind also Teil des Problems.
@pxxsxx @vik @GuidoKuehn
Was tun denn Gewerkschaften, wenn eine Verhandlung festgefahren ist?
Richtig. Sie streikt um einen Druck zum handeln zu aufzubauen.
Nichts anderes tun die Klimaaktivisten.
Eigentlich müssten wir alle in den Klimastreik, bis Wirtschaft und Politik reagieren.
Wenn es so weitergeht, wird es auch bald soweit sein. Regierungsverhalten erzeugt immer größeren Unmut diesbzgl.
@RonRevog @vik @GuidoKuehn
Der Vergleich hinkt ein wenig.
Gewerkschaften bewegen sich im rechtlichen Rahmen und üben nicht willkürlich Gewalt aus.

@pxxsxx @vik @GuidoKuehn
Bzgl. "rechtlicher Rahmen":
"Die Tätigkeit der Gewerkschaften als Teil der Arbeiterbewegung wurde anfänglich stark behindert. 
Streiks waren in den 1840er- und 1850er-Jahren in allen deutschen Staaten verboten und wurden mit Gefängnisstrafe geahndet. Mitte der 1860er-Jahre begann eine Streikwelle, die zwischen 1869 und 1873 ihren Höhepunkt erreichte...

https://learnattack.de/schuelerlexikon/geschichte/gewerkschaften

Zu Gewalt bei Gewerkschaftsstreiks schauen wir mal zu den Nachbarn:

https://www.merkur.de/politik/streik-frankreich-paris-dezember-2019-lufthansa-ausschreitungen-bahn-zr-13274838.html

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@RonRevog @vik @GuidoKuehn

Das hat alles nichts mit unserer jetzigen rechtlichen Lage zu tun.

@pxxsxx @RonRevog @GuidoKuehn Ich finde schon. Du meintest, Gewerkschaften arbeiteten im Rahmen der Gesetze. Hier wurde aber gezeigt, dass sie das nicht schon immer taten. Die Aktionen der ersten Gewerkschaften waren illegal, aber richtig.
Genauso könnte es mit den Klimaaktivist*innen sein. In 20 Jahren loben wir möglicherweise ihre Weitsicht und ihren Mut.
Ich persönlich gehe davon aus.
@pxxsxx @RonRevog @GuidoKuehn Wo üben Klimaaktivist*innen denn Gewalt aus? Sie sind doch völlig friedlich.

@pxxsxx
Findest du wirklich? Der rechtliche Rahmen wird ja von jemandem festgelegt. Den als Maßstab zu nehmen, wenn es darum geht, unter Anderem das handeln derjenigen zu kritisieren, die diesen Rahmen bestimmen...?

Das mit der willkürlichen Gewalt verstehe ich nicht ganz. Soweit habe ich von Gewaltausübung nichts mitbekommen...? Oder was meinst du?

Für die Meisten gilt: Unsere Infos kommen aus den Medien und die gehen, nicht das erste Mal, teilweise sehr fragwürdig mit dem Thema um & verzerren es so. Das macht es den Menschen auch so einfach, sich über die Taten aufzuregen, statt über die Intention, den Gedanken dahinter. Geh Mal auf Twitter und ließ die Kommentare unter den Posts der @AufstandLastGen - größtenteils wird dort das Narrativ einfach wiedergegeben - und natürlich fleißig beleidigt. Es geht direkt in die Konfrontation & wir könntens ja Mal anders machen.

Ich bin nicht der Meinung, dass die Aktionen spalterisch sind, sondern dass Narrativ, mit dem darauf reagiert wird.

@pxxsxx @GuidoKuehn Ich sehe das anders. Klimaaktivist*innen tun wenigstens was. Sie rütteln auf, zwingen uns, uns mit dem Problem auseinanderzusetzen.
Die Wissenschaft warnt seit über 120 Jahren vor der Klimakatastrophe. Immer höflich, immer sachlich.
Das hat nichts gebracht. Offensichtlich müssen Maßnahmen her, die mehr Aufmerksamkeit fordern.