@janboehm thematisiert heute im @zdfmagazin unter #kartoffelpunsch die Ausländerbehörden in Deutschland. Auf diesen Bildern seht ihr die Ausländerbehörde Mülheim an der Ruhr. Ganzjährig bei Wind und Wetter lange Schlangen, die gesamte Straße entlang gehören dort zum Alltag. Am Eingang wird suggeriert, dass das Ausländeramt und das Veterinäramt quasi das gleiche seien. Doch drinnen ist es nicht besser. Davon durfte ich mir vor ca 4 Jahren selbst ein Bild machen, als ich einen meiner damaligen1/3
Mitbewohner wegen eines Wohnberechtigungsscheins unterstützend begleitete. Um Passierschein A38 mit den zugehörigen Informationen im typischen Beamtendeutsch zu erhalten, mussten wir nicht nur stundenlang draußen in der Schlange stehen, stundenlang drinnen stehen, sondern auch Zeuge tiefster Verachtung von Seiten der Angestellten gegenüber der Antragsstellenden werden. Der Umgang ist zutiefst respektlos und von oben herab. Es wird nicht miteinander gesprochen, sondern gebrüllt. 2/3
Es wird nicht erklärt und unterstützt, sondern gedroht. Es wird nicht in die jeweiligen Sprachen übersetzt, sondern das gleiche Behördendeutsch gesprochen, welches selbst Einheimische in tiefe Verzweiflung treiben kann. Kurzum, es ist ein Ort des Grauens und ich bin bespannt, ob es Mülheim mit seiner Behörde des Schreckens in eines der nächsten 15 Türchen schafft Teil der Berichterstattung des #ZDFMagazin zu werden. 3/4
Allerdings befürchte ich, dass es überall in Deutschland ähnlich, oder gar noch schlimmer ist. 4/4