Kolumne: Deutschlands größte Oppositionspartei setzt bei den wichtigsten Themen im Moment auf Ressentiments statt Argumente oder gar Lösungsvorschläge. Das mag psychologisch opportun sein, politisch führt es in eine völlig falsche Richtung. https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/buergergeld-einwanderung-klima-die-politik-des-herabschauens-fuehrt-in-den-abgrund-kolumne-a-d04d411f-c954-456e-9e38-021507599254?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph
Bürgergeld, Einwanderung, Klima: Die Politik des Herabschauens führt in den Abgrund

Menschen finden es belohnend, auf andere herabzublicken, man sieht das sogar im Gehirn. Ressentiment statt Argument ist deshalb politisch erfolgreich – aber ungeeignet. Und leider gerade wieder populär.

DER SPIEGEL
Gute Politik entsteht mithilfe dieser Methode nie, denn sie ersetzt ja politischen Gestaltungswillen durch Ressentiment. Wer sie einsetzt, macht in Wahrheit deutlich, dass er nichts bewegen will außer Wählerstimmen.
Indem man die eigene Zielgruppe in die Lage versetzt, nach unten zu blicken, lenkt man davon ab, dass man ihr eigentlich gar nichts anzubieten hat.
@chrisstoecker Das Spiel ist zwar durchschaubar. Aber es fallen immer noch zu viele Wähler darauf rein.
Meine Empfehlung, lieber mal selber etwas machen, auf das man stolz ist. Dann brauch man auch nicht auf andere herabschauen, um sich gut zu fühlen.
Und eine Gesellschaft, in der wir uns alle auf Augenhöhe bewegen ist mit allemal lieber.