#CRCGER: Erstmals in der Geschichte hat eine Frau ein Spiel bei einer Männer-WM geleitet: Stéphanie Frappart mit ihren Assistentinnen Neuza Back (links) und Karen Diaz Medina. Ein wahrhaft historisches Ereignis also. (1/7) #Qatar2022 🐘
Anders als ihre männlichen Kollegen hatte sie kein eingespieltes Team, die Assistentinnen kamen sogar aus anderen Kontinentalverbänden: Back aus Brasilien, Diaz Medina aus Mexiko. Der Grund liegt auf der Hand: Es sollte ein rein weibliches Team sein. (2/7) #Qatar2022 🐘
Frappart hat es gut und unaufgeregt gemacht, sie war nie ein Thema. Großzügige, zum Spielcharakter passende Zweikampfbewertung, die dem Spielfluss dienlich war. Sehr fokussiert und sprintstark, bei Konflikten präsent und erfolgreich um Deeskalation bemüht. (3/7) #Qatar2022 🐘
Gute Akzeptanz bei den Spielern, am Ende war es trotz der großen Bedeutung keine Partie mit den situativ besonders schwierigen Herausforderungen (etwa bei Strafraumszenen). Frappart hat das Spiel mit viel Persönlichkeit geleitet. (4/7) #Qatar2022 🐘
Diaz Medina mit zwei Fehlern (Eckstoß für Deutschland versäumt, falsche Abseitsfahne), Back mit einem (kein Abseits vor dem 2:4, vom VAR korrigiert). Aber das ist nichts, was männlichen Kollegen nicht passiert wäre, auch in diesem Turnier. (5/7) #Qatar2022 🐘
Ein persönliches Wort dazu: Ich glaube, man kann sich als Außenstehender kaum vorstellen, unter welchem extremen (Erwartungs-)Druck Frappart und ihr Team standen. Und das darf man bei der Bewertung auch nicht vernachlässigen. (6/7) #Qatar2022 🐘
Schon deshalb, aber auch und vor allem, weil der Auftritt wirklich überzeugend war: Chapeau und eine tiefe Verneigung, Stéphanie Frappart, Neuza Back und Karen Diaz Medina! Ihr habt Geschichte geschrieben! (af) (7/7) #Qatar2022 🐘