@YvelanZi @maori Es gibt beide Seiten. Ein junger Mensch aus meinem Umkreis mit wirklich schlechtem Abschluss hatte über berufsvorbereitende Maßnahmen seine Chance bei einem Mittelständler bekommen und es läuft super, geradezu phantastisch.
Ich kenne aber auch das Gegenteil, dass ein Abschluss eines anderen Landes so gar nicht hilfreich war, weil leider durch Niederschwelligkeit, Sprache, Erwartungshaltung am Ende trotz echter AG-Bemühungen doch kein Match zustande kam.
@YvelanZi @maori Die Krux ist meistens die Mathenote.
Handwerksbetriebe nehmen auch Hauptschüler mit Kusshand. Auch wenn bei jungen Azubis das Jugendschutzgesetz die Arbeitseinteilung erschwert.
Oft wird auch der Führerschein bezuschusst.
Aber wenn ein angehender Fliesenleger nicht ausrechnen kann, wie viele Sack Kleber er benötigt... uff.
Wir brauchen #Computerspiele, bei denen Mathefähigkeiten geschult werden. Aufruf an die #Programmierer! Macht Mathe cool, macht Mathe sexy!
@maori Versuch mal einen Job zu bekommen wenn Du über 50 bis. Da ist es egal wieviel Erfahrung Du hast und qualifiziert Du bist. Niemand lädt dich zum Gespräch ein.
Insofern denke ist das mit dem Mangel ein Märchen.
@maori Es ist zum Teil zudem ein hausgemachtes Problem, da Fachkräften keine angemessenen Konditionen geboten werden.
In meiner Branche sind immer noch #Überstunden ohne Ausgleich üblich und 28 Tage Urlaub. Dort suchen die dann in der Tat händeringend nach Beschäftigten.
Hingegen z.B. bei vielen #Handwerk|sbetrieben: bieten neuerdings 4-Tage-Wochen an. Dort landen + bleiben dann halt all die (guten) Leute.
Ich überlege eine Umschulung...