#Bayern will 25% seiner Wärme durch die recht teure #Geothermie decken, Hauptsache keine #Windkraft.

Finanzbedarf: Viele Milliarden €.

Vorgesehen im Haushalt: 10 Mio. €.

Was sollen solche #Energiewende-Nebelkerzen?

https://www.br.de/nachrichten/bayern/geothermie-bayerische-finanzierung-ein-witz,TNyVDMI

Geothermie: Bayerische Finanzierung "ein Witz"?

Ein Viertel des Wärmebedarfs soll im Freistaat künftig über die besonders klimafreundliche Geothermie gedeckt werden. So der erklärte Wille der Staatsregierung. Die Landtagsgrünen zweifeln das mit Blick auf den Haushaltsentwurf fürs kommende Jahr an.

BR24
@VQuaschning nicht die Geothermie selbst ist die Nebelkerze, das sollte man trennen. Wo Fernwärmenetze existieren, kann man relativ schnell den Heizbedarf ganzer Stadtteile dekarbonisieren, in dem man im Heizwerk den Gaskessel durch eine Tiefenbohrung ersetzt. Es wäre dumm, das nicht zu tun.
Die Frage ist eher, was in Städten ohne Fernwärmenetz passiert und woher die 1-2 Mio Euro pro Kilometer Rohrstrecke kommen. Da sind die wenigen Millionen mehr im bayr. Haushalt ein Witz.
Ich würde hier noch einen zusätzlichen Aspekt einbringen wollen, @pikarl: Es macht noch einen Unterschied was für ein Fernwärmenetz vorhanden ist. 🧐
Wenn das Netz wie etwa in München für die Verteilung von (potenziell mehrere hundert Grad heißem) Dampf aus Heizkraftwerken gebaut wurde, geht der Synergieeffekt gegen Null, wenn das geförderte Wasser aus der Tiefengeothermie nicht >>160 °C hat. Dann braucht man nämlich ein komplett neues Leitungsnetz 😳
@VQuaschning
@pikarl @VQuaschning
Ein Grund dafür, dass Fernwärme in #München deutlich teurer ist als z.B. im Vorort Unterföhring, obwohl das dort geförderte Wasser sogar eine niedrigere Temperatur hat: In Unterföhring wurde ein komplett neues, auf heißem Wasser basierendes Fernwärmenetz gebaut.
In München wird das alte Dampfnetz weiter betrieben und Straße um Straße durch Warmwasserleitungen ersetzt, was pro Leitungsmeter mehr kostet als ein kompletter Neubau