Was ich mich bei #StreetPhotography immer frag: Holen die Fotograf*innen wirklich das okay von allen Portraitierten ein, bevor sie das Bild veröffentlichen/posten? Weil meinem Wissensstand nach wäre das (zumindest in Deutschland) eigentlich nötig, um die Persönlichkeitsrechte (und die Pflichten gemäß Kunstuhrhebergesetz) zu wahren.
@mimrma Ich kann es mir kaum vorstellen, dass das immer gemacht wird, tbh. Und ich hab da früher auch viel Scheiße gemacht, habe auf Reisen (in Kathmandu z.B.) einfach Leute fotografiert, ohne sie zu fragen und im Nachhinein ist das einfach nur scheiße, auf mehreren Ebenen.
@wurzelmann Ich finde solche Fotos ja teilweise auch total schön, aber es ist eben ein problematisches/schwieriges Genre. Ich selbst hätte das eine Zeit lang auch gern mehr gemacht, aber die Notwendigkeit, Leute anzusprechen und nach ihrer Zustimmung zu fragen, hat mich da immer ein wenig abgeschreckt. Ich bin zu schüchtern für sowas 😬
@mimrma @wurzelmann Genau deswegen ist es nicht mein Genre. Ich kann und möchte das Einverständnis nicht voraussetzen, deswegen achte ich darauf, niemals fremde Personen auf meinen Bildern zu haben. Schon gar nicht so, dass das Gesicht erkenntlich wäre.
@ellahska @mimrma das klingt nach einem guten Grundsatz, ja.