#safetytools die Dritte: Wie steht ihr zu diesem (fiktiven) Beispiel: SL hat ein Horrorabenteuer nach Lovecraft in den 30ern vorbereitet, dass in den US-Südstaaten spielt und Rassismus ausdrücklich thematisiert. Spieler kommt an den Tisch und nennt Rassismus eine harte Grenze (Veil). SL erklärt ihm dann, dass er dann nicht mitspielen könne.

Ich halte das für ein richtiges Vorgehen, habe mir aber auch vorhalten lassen müssen, der abgelehnte Spieler werde bestraft.

@blechpirat EDIT: Da stand in der Beschreibung Rassismus von vorneherein als Thema drin.

Ich halte das auch für richtig. Wobei ich das lieber von vorneherein hätte: Die SL sagt bei bekannt kritischen Themen, dass sie sie kritisieren will. Das erspart dem Spieler den Aufwand, wo auftauchen und ablehnen zu müssen, wo es eh nicht passen könnte.

(hat in deinem Toot vor "thematisiert" noch "Rassismus" gefehlt, so dass es das wäre?)

@ArneBab @blechpirat Bei der Beschreibung des Settings wäre mir das klar gewesen und ich würde nicht erwarten, dass es noch eines expliziten Hinweises bedarf.
@xalibur Wenn es eine Session 0 gibt mit "was wir nicht wollen", finde ich es schon wichtig. Zumindest wenn es eine Liste gibt und man Rassismus da explizit anhaken kann. Dann wäre es für mich Teil der Regeln und damit verbindlich. So wie ich halt bei dem Barbaren auch "Stark" draufschreibe, obwohl das ja allen klar sein sollte. @blechpirat
@ArneBab @blechpirat Ich muss mich da als Anfänger outen, mein Mann ist der Rollenspieler. Deswegen meine ernstgemeinte Frage: Es gibt eine Session 0, wo noch nicht feststeht, was für ein Genre überhaupt gespielt wird?
@xalibur In manchen Runden gibt es die. „Wir wollen System X spielen, welches Setting gefällt euch?“ — so haben bei uns schon viele Kampagnen angefangen. @blechpirat
@xalibur Ob es die Runde 0 gibt, hängt aber von der Spielgruppe ab. Manche nutzen sie, manche nicht. Manche Regelwerke enthalten sie explizit. Bei anderen ist die Runde 0 eine Hausregel. @blechpirat