Seid ihr auch so unsicher, was eure #Gasrechnung angeht? Versucht ihr bereits, #Gas zu sparen, seid aber unsicher, was in der aktuellen Situation tatsächlich an Kosten entsteht?

Wenn ihr noch keinen smarten Gaszähler habt, könnt ihr es aber leicht einmal selbst ausrechnen:

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#lifehack #heizung #gaspreis

1. Lest an einem Tag euren Gaszähler ab und notiert euch den Stand. Nach genau 24 Stunden nochmal das gleiche.
2. Rechnet die Differenz der beiden Stände aus, dann habt ihr den Verbrauch der letzten 24 Stunden in m³. (Nachkommastellen beachten!)
3. Auf der letzten Rechnung eures Gasanbieters findet ihr den "Brennwert" und die "Zustandszahl" des Gases, welches ihr geliefert bekommt.

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4. Mit folgender Formel berechnet ihr den Verbrauch in Kilowattstunden (kWh):

Verbrauch der letzten 24 Stunden in m³ * Brennwert * Zustandszahl = Verbrauch der letzten 24 Stunden in kWh

5. Wenn ihr am Wochenende mehr zu Hause seid und daher mehr verbraucht, am besten auch noch eine Messung am Wochenende machen.

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6. Anschließend jeden Wert entsprechend für eine Woche hochmultiplizieren, z.B. 5 x Werktagverbrauch + 2 x Wochenendverbrauch. Nun habt ihr den Wochenverbrauch.
7. Über den erhöhten Gaspreis habt ihr sicherlich in den letzten Wochen eine Information von eurem Versorger bekommen. Das Ergebnis noch mit diesem "Gaspreis pro Kilowattstunde" multiplizieren und ihr habt die Kosten für eine Woche.
8. Für einen Monat das Ganze jetzt nochmal x 4 nehmen.

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Damit könnt ihr hoffentlich besser einschätzen, was auf euch zukommt.
Bei mir sieht das auf der Rechnung z.B. so aus:
Wenn ihr an kalten Tagen messt (wie jetzt gerade), habt ihr automatisch eine Worst-Case-Rechnung. Das könnte ganz hilfreich sein bei der Haushaltsplanung.