Mich beschäftigt seit Tagen die Frage: Kann Mastodon eine ebenbürtige Konkurrenz zu Twitter sein? Ist diese Seite das schon? In meiner aktuellen Kolumne habe ich einige Stärken Mastodons zusammengefasst, aber auch Herausforderungen, die dem Dienst begegnen - und generell muss ich sagen: Ich bin bisher sehr gern auf Mastodon, auch weil es schön ist, einen Gegenentwurf zu den kommerziellen Plattformen zu haben: https://www.profil.at/gesellschaft/masto-do-oder-masto-dont/402226839 #twittermigration
Masto-do oder Masto-don't?

Der Online-Dienst Mastodon soll eine Alternative zu Twitter sein: Doch was kann diese Site besser?

profil.at

@brodnig
Bislang ist Mastodon keine Alternative für mich, sondern eine Ergänzung.

Was besser werden müsste:
- Es bräuchte Apps, bei denen man sich problemlos über Smartphone bei Mastodon registrieren lassen. (Z.B. scheitern zurzeit etwa 90 % bis 98 % der Leute in Brasilien genau daran.)
- Es müssten kostenlos im großen Maßstab Instanzen für Menschen in Entwicklungsländern geschaffen werden, die sie selbst moderieren können, ohne sie selbst zu betreiben zu müssen.

@K_Reuss_Manaus @brodnig Und wenn die Passiveformen aus dem Tröt durch Aktivformen ersetzte werden, geht es in die richtige Richtung.
@ovrim @brodnig
Als dann an die Praxis:
- Wer könnte die Instanzen z.B. für Brasilien, Nigeria, Ägypten, Pakistan, den Iran und Indien zur Verfügung stellen? (hosten, warten)
- Wie viele Instanzen brauchen wir für eine vernünftige UX, sowohl für User als auch für lokale Moderatoren?
- Wer könnte eine nutzerfreundliche App programmieren, die eine extrem einfache Registrierung über Smartphone ermöglicht?
@K_Reuss_Manaus @brodnig Ui, da sind immer noch Konjunktive drin - die sind kommunikationsmäßig auch böse.
@ovrim @brodnig
Ich sehe nur im App Store die Kommentare. Die offizielle Mastodon App hat hier in Brasilien gerade einmal 2,3 Sterne und fast nur Kommentare, dass die Leute daran scheitern, sich zu registrieren, weil kaum jemand PC oder Laptop hat.