Wir veröffentlichen heute den Beweis für eine kriminelle Absprache der vier größten Automobilhersteller Deutschlands mit #Bosch. Und dies in vollem Bewusstsein der Rechtswidrigkeit.
Deutsche Umwelthilfe veröffentlicht interne Dokumente zum Diesel-Abgasskandal: Audi, VW, Daimler und BMW gaben bereits 2006 Abschalteinrichtungen in Auftrag – trotz rechtlicher Warnungen

• Interne Dokumente zeigen: Diesel-Abgasskandal ist kein Fehler einzelner VW-Ingenieure, sondern das Ergebnis einer Auftragsarbeit seitens deutscher Dieselkonzerne• Audi, VW, Daimler, BMW und Bosch war von Anfang an bewusst, das sie mit Abschalteinrichtungen und der gezielten Umschaltung zwischen „Normalbetrieb“ und „Betrieb im Abgasmesszyklus“ gegen die „Einhaltung behördlicher Vorschriften“ verstoßen• DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch: „Die von uns bereits an die Staatsanwaltschaft Stuttgart weitergeleiteten Unterlagen weiten den größten Industrieskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte aus. Nicht einzelne VW-Ingenieure, sondern die Profitgier der vier größten Automobilunternehmen Deutschlands führte zur Entwicklung von insgesamt 44 unterschiedlichen Varianten der Betrugssoftware.“• Bereits einen Tag nach Vorliegen der EuGH-Entscheidung zu rechtswidrigen Genehmigungen von Abschalteinrichtungen durch das Kraftfahrt-Bundesamt teilte das Verwaltungsgericht Schleswig mit, im Februar 2023 die vorliegenden Klagen der DUH zu insgesamt 119 Diesel-Fahrzeugmodellen zu verhandeln. In der Folge müssten über fünf Millionen Diesel-Fahrzeuge mit Abschaltung der Abgasreinigung behördlich stillgelegt bzw. nachgerüstet und die betroffenen Autofahrer durch die Hersteller finanziell entschädigt werden• DUH-BGF Jürgen Resch und Dr. Axel Friedrich, Internationaler Verkehrsexperte, präsentieren heute bei einer Pressekonferenz um 12.00 Uhr interne Dokumente aus dem Dieselgate-Betrugskartell Audi, BMW, DaimlerChrysler, VW und Bosch

Deutsche Umwelthilfe e.V.