Das Fediverse wird von vielen noch belächelt, gilt manchen als irrelevante Kleingartenanlage des Internets. Doch es ist mehr als das, sogar eine potenzielle Revolution des www. In meinem Thread erkläre ich euch, warum. Stay with me on this one. 1/x
Das Internet wie wir es heute kennen besteht aus sog. protocol points, die durch cyber strings verbunden sind, man muss sich das wie ein neuronales Netzwerk vorstellen. Die points sind zwar accessible für alle, aber – das ist die große Änderung der letzten ~15 Jahre – es sind marker der gr. Monopolisten (Google, Meta, Gutefrage) angedockt, die 1) jeden pass through aufzeichnen und 2) den Weg einer Anfrage vorgeben in dem Sinne, dass sie zwar das Ziel nicht beeinflusst, aber den Weg 2/x
dorthin und außerdem Maut kassieren. Auf Twitter sehen wir wohin das führt, weil die Zahl der Anfragen (content load) so hoch ist, die Plattform aber die Wege vorgibt, sind manche neuronale Bahnen überlastet, während andere an der Peripherie brach liegen. Musks Algo winkt problematischen content aber bevorzugt durch diese cyber jams, was es für andere noch schwerer macht. Und hier kommt das Fediverse ins Spiel. 3/x
@hrtgn total spannend. Wie funktioniert das für mich als User?
@pastorapaula @hrtgn Hashtags überlegt einsetzen, bei Profilen die für dich interessant sind regelmäßig reingucken, Listen anlegen. Proaktiver hier suchen/lesen und weniger auf einen Algorithmus vertrauen.