Hatte kürzlich ein Gespräch mit einer Maßnahmen-Gegnerin. Gespräch war gesittet und hat mich dennoch schockiert:
- Nicht verstanden was Übersterblichkeit aussagt
- Wissen zu Virus: Stand Anfang 2020 incl. längst widerlegter Hypothesen
- Behauptung zu Impfnebenwirkungen, die nirgends objektivierbar sind
Es erschreckt mich immer wieder, wie leicht Menschen selbst haarsträubendste Fehlinformationen glauben oder sogar vertretenen.
Glaube, dass es auch ganz oft darum geht, die belastende Situation der Pandemie, ob man es zugibt oder nicht, für sich selbst irgendwie aufzulösen. Deswegen einfache Erklärungen & eindeutige Schulzuweisungen ("die Virologen und die Pharmaindustrie sind schuld") leichter zu akzeptieren als die Komplexität der Situation, ihn der es für vieles einfach (immernoch) keine Lösung gibt.
@EckerleIsabella
Ich fand dieses Essay sehr aufschlussreich+überzeugend (darauf aufmerksam geworden über @connybeeking): https://essaysyoudidntwanttoread.home.blog/2022/10/09/why-do-they-think-that/
Why Do They *Think* That?

INTRO: What this Essay Will/Won’t Cover Someone recently asked on Twitter why people seem more upset about others visibly protecting themselves from Covid (which is perceived as doing “too much”) t…

Essays you didn't want to read
@Julia_A_Noack @EckerleIsabella Ein weiter Ansatz ist die „kognitive Leichtigkeit“ - kannte ich noch nicht ist aber sehr nachvollziehbar. Passt auch zum Prinzip der Assimilation vs Akkumodation. Akkumulieren ist Energieaufwändiger. Abgesehen davon gibt es sehr viele Gründe, weshalb man wider der Erkenntnisse anders handelt. Frustarionstoleranz ist ein wichtiger Bestandteil neben sozialpsychologischen Einflüssen u weil das Virus nicht in jedem Fall immer schwere Folgen hat.