Hatte kürzlich ein Gespräch mit einer Maßnahmen-Gegnerin. Gespräch war gesittet und hat mich dennoch schockiert:
- Nicht verstanden was Übersterblichkeit aussagt
- Wissen zu Virus: Stand Anfang 2020 incl. längst widerlegter Hypothesen
- Behauptung zu Impfnebenwirkungen, die nirgends objektivierbar sind
Es erschreckt mich immer wieder, wie leicht Menschen selbst haarsträubendste Fehlinformationen glauben oder sogar vertretenen.
@EckerleIsabella Die sind in ihrer Bubble gefangen, man kommt von außen nicht mehr an diese Leute ran.

@RetroSascha @EckerleIsabella

Egal in welcher Bubble man sich befindet oder zu welcher Bubble man selber neigt, wird es nach meinem Gefühl zunehmend schwieriger, eine Position außerhalb eines Schwarz-Weiß-Denkens einzunehmen. Besonders bei den Leugnern sind die Positionen unendlich verhärtet. Jedoch wenn man Kritik an etablierte Medien äußert oder ehrliche Fragen aufwirft, bekommt man schnell einen Stempel aufgedrückt und eine echte Auseinandersetzung miteinander wird jäh beendet.

@RetroSascha

Gerade deswegen ist ein kontinuierlicher Dialog so sehr wichtig, auch wenn man scheinbar nichts erreicht. Vielleicht regt man doch etwas an. Wir dürfen nicht aufhören uns Zeit füreinander zu nehmen, genau wie @EckerleIsabella
es gemacht hat.

@sqdblly @EckerleIsabella aber du kommst mit Dialog bei diesen Leuten einfach nicht weiter. Ist wie mit Religiösen, die glauben so fest an ihre Märchen, das kriegst du nicht raus. Das ist psychisch so fest verankert, keine Chance.
@RetroSascha @EckerleIsabella
Ich komme aus einem extrem religiösen (und missionarischem) Elternhaus. Es war die konstante und lange Beschäftigung mit der Welt, anderen Meinungen und zum Teil sehr geduldigen Menschen, die es mir erlaubten aus meiner Bubble auszubrechen und neu denken zu lernen. Dies geschah auch nicht als Jugendlicher, sondern im Alter von 20-30 Jahren.
Natürlich erreicht man nicht jeden, aber man kann den Menschen nicht in den Kopf gucken. Etwas erreicht man vielleicht doch.