ich hasse nichts mehr als den Begriff "Work-Life-Balance", das klingt als ob es jemals schonmal vorgekommen wäre dass es zu viel Life gibt
@elhotzo und auch für den Fall, dass ich als boomer hier wirklich komisch herüberkomme: Allein die Gegensätzlichkeit von work und life schon Mist
@elhotzo Gibt zuviel Life, sofern man das mit Entspannung übersetzt. Irgendwann wird man tatsächlich wahnsinnig im Kopf.
@elhotzo Ich empfehle dazu die #graphicnovel "Work-Life-Balance" von Aisha Franz aus dem wunderbaren Reprodukt Verlag.
@elhotzo Ich glaube, in den meisten Fällen ist damit schlicht "arbeite nicht zu viel" bzw. "überarbeite dich nicht" gemeint.
@balduraan @elhotzo aber irgendwie auch nicht der beste Name dafür. 🤷‍♀️
@elhotzo Das Problem ist es, dass es in der Firma immer Leute gibt, die für anderer Leute WLB büßen müssen. So wie grundsätzlich immer Leute. die um 10 anfangen von den Leuten, deren WLB es ist, morgens um 7 anzufangen, um 17 Uhr noch dringend was wollen. IMMER.
@elhotzo
Eigentlich will man uns mit dieser Phrase nur gezielt dahin bringen,
dass wir künftig ebensoviel Stunden zu 'worken' haben, wie zu leben...
@elhotzo womit füllst du deine innere Leere wenn nicht mit Arbeit?

@elhotzo

hey hotzo,
konfuzius sagt:

@elhotzo wenigstens klar, dass work nicht life ist

@elhotzo @0lix
Moin
es kommt drauf an …
Wer seine Berufung gefunden und kennt und dafür auch Geld bekommt, ist das dann keine Arbeit?

Oder müssen wir zwischen bezahlter Tätigkeiten und
- freiwillig oder
- aus reiner Notwendigkeit
unterscheiden?

Wie könnte das genannt werden, wenn jemand Freude an der Tätigkeit hat und auch noch dafür bezahlt wird?

@palindromi @elhotzo ein Glücksfall, bzw. eine Ausnahme, die die Regel bestätigt
@elhotzo diese Anglizismen sind manchmal schwe erträglich.
@elhotzo es klingt vor allem als wäre die Arbeit der Gegensatz zum Leben… Ich liebe meine Berufe. sie sind Teil meines Lebens.
@elhotzo ich verstehe es als unbeholfenen Umschreibung von:
@elhotzo Außerdem trennt es Life von Work. Wenn Arbeit keinen Teil von Leben darstellt, dann verbringt man einen großen Teil in nichtlebenswerten Verhältnissen.