Mit der Einführung der „verpflichtenden“ und kostenfreien #MutterKindPass Untersuchungen durch die SPÖ imJahr 1974 ist die Säuglings-, Kinder- und Müttersterblichkeit in 🇦🇹 wirklich drastisch gesunken. Wir waren vorher Schlusslicht in der EU, weil die Kindersterblichkeit so hoch war.
Wenn der #MutterKindPass echt fallen sollte, dann wäre das ein massiver Angriff auf die Gesundheit von Müttern und Kindern.
*Das schreibe ich als hochschwangere mit Schwangerschaftsdiabetes die sehr gut weiß wie EXTREM wichtig diese Untersuchungen sind.
Zudem gibt es ohnehin einen Mangel an Kassen Gynäkolog*innen & Kinderärzt*innen und keine Untersuchung kostet privat weniger als 100€. Man braucht viele, ja sehr viele dieser Untersuchungen!
Ich hatte in meinen früheren Schwangerschaften keine Diabetes, ohne Test hätte ich sie nie vermutet. #MutterKindPass
Ich habe aber schon ein Kind durch eine Fehlgeburt verloren, was für mich die schmerzhafteste Erfahrung meines Lebens war. Wie am so essentiellen #MutterKindPass auch nur ansatzweise gerüttelt werden kann, ist für mich also völlig unverständlich - dort zu sparen ist fahrlässig.
@vbohrnmena
vieles macht zornig. manches einfach nur mehr traurig.
als nicht mehr ganz junge erstgebärende war ich extrem dankbar für die möglichkeiten, die mir der #mutterkindpass geboten hat.
@vbohrnmena Der MUKI ist eine große Errungenschaft, nicht alle Untersuchungen müssten jedoch von Ärzten gemacht werden; Skand. Länder setzen beispielsweise stark auf Hebammen in der Schwangerschaft, derzeitige Diskussion scheint stark on Interessen der Ärztekammer betrieben zu werden. Dass dabei mit mit Angst werdender Mütter gespielt wird ist mies.