Was Musk versprochen hat: free speech
Was Musk umsetzt: paid speech

@maori

Sehe ich in der Zwischenzeit anders.
Das Ziel scheint zu sein, durch Kommerzialisierung zwei Dinge zu erreichen:
Klarnamenpflicht und Verhinderung hunderttausender Twitter-Bots, die sich derzeit vor allem lohnen, weil sie kostengünstig zu haben sind.
Klarnamen hemmen Hate Speech, das ist durch Studien belegt und ein wichtiges Prinzip von Onlinestreetwork.

Wenn Hate Speech gehemmt wird und die Menschen mit ihren echten Namen kommunizieren, dann ist das eine Hilfe für freie Rede.

@BenFredIrzt @maori
Doof nur, dass es erwiesen ist, dass Hatespeech durch Klarnamenspflicht nicht abnimmt, weil es genug Leute gibt die das mit vollem Klarnamen machen, aber durch Klarnamenspflicht gerade Minderheiten regelmäßig gedoxxt und angegriffen werden.
@t_Lepus @BenFredIrzt Exakt. Menschen schlagen heutzutage vor den Augen von Polizist*innen unmaskiert auf Journalist*innen ein. Ohne jede Hemmung. Klarnamenpflicht. Nicht auszudenken, was das für unterdrückte und/oder bedrohte Menschen (insbesondere in Diktaturen) bedeuten würde.

@maori @t_Lepus

Diese Argumente sind ernstzunehmen und natürlich bedenkenswert, aber treffen sie auf den größten Kreis der Nutzer*innen von Twitter jetzt zu?
Und: Welchen Mechanismus schlagen Sie vor? Wie zufrieden sind Sie mit dem status quo vor Musks Übernahme gewesen?