Was für ein Desaster, Twitter. Wie viel Arbeit, Wissen, Ressourcen, Kontakte, investierte Zeit rauschen ins Nichts.

Und das kann überall passieren, mit jeder Plattform, die von einem Unternehmen betrieben wird. Alle Slacks, Google Docs, etc etc etc.

Wir brauchen Kommunikationsinfrastruktur, die niemandem gehört, und nachvollziehbar administriert und moderiert wird. (Die Frage müssen wir übrigens dann auch irgendwann für Mastodon stellen.)

@anneroth Ja, das gute alte #WWW war schon in die richtige Richtung gedacht, und das #Fediverse innerhalb davon auch. #Plattformen schaffen zwar vordergründig einen attraktiven #Zentralismus, der sich aber in sein Gegenteil verkehrt, wenn alle erst mal schön abhängig von der Plattform sind und diese dann übel abdriftet. Allerdings ist #Dezentralität allein noch keine Lösung, ebenso wenig wie #Kleinstaaterei. Es braucht nicht nur technische Protokolle für #Föderation, sondern auch soziale.

@donaristarco @anneroth wie aber sollte das aussehen.
Ein bürgerrat der eine oder mehrere Instanzen im Blick hat?
Ein etikrat der aus der Gemeinschaft für ein Zeitraum bestellt wird?

(bezahlt wie ein bundesfreiwilkiger/in)

@klaus100000 @anneroth Keine Ahnung - genau das wäre der Ansatzpunkt zum Weiterdenken. Ich hab dazu mal vor einiger Zeit einen spannenden Artikel von @mspro gelesen:

https://www.ctrl-verlust.net/waswaerewenn-mag-gestapelte-demokratie/

@donaristarco @anneroth @mspro

Das hört sich spannend an.
Die genossschaft gefällt mir am besten.

Wenn jetzt die Finanzen gut von einer Kommune unterstützt wird und eine Förderung die lohnkosten für die Moderatoren uns abnehmen würde, gepaart mit dem bundesfreiwilligen Dienst für uns alten kämen wir vorran