Was für ein Desaster, Twitter. Wie viel Arbeit, Wissen, Ressourcen, Kontakte, investierte Zeit rauschen ins Nichts.

Und das kann überall passieren, mit jeder Plattform, die von einem Unternehmen betrieben wird. Alle Slacks, Google Docs, etc etc etc.

Wir brauchen Kommunikationsinfrastruktur, die niemandem gehört, und nachvollziehbar administriert und moderiert wird. (Die Frage müssen wir übrigens dann auch irgendwann für Mastodon stellen.)

@anneroth
Offene Instanzen des Bundes oder der Länder für Bürger würde ich gut finden. Zusätzlich zu jetzigen versteht sich.
JB_SCOTTY (@[email protected])

@[email protected] So - Ihr habt es so gewollt - hier ist die Text-Vorlage zum Verschicken an alle Kommunen im wunderschönen NRW https://pad.riseup.net/p/Mastodon_in_NRW_Kommunen ------------------------ „Einrichtung eines kommunalen Mastodon-Dienstes als Social-Media Angebot“ Der Rat von möge beschließen: • Die Stadtverwaltung richtet für ihre Bürgerinnen und Bürger eine eigene, kommunale Mastodon-Instanz ein und betreibt diese in eigener Verantwortung gemäß den Vorgaben der DSGVO. Sollte die Stadtverwaltung dazu nicht eigenständig in der Lage sein, wird ein Dienstleister mit Einrichtung und Betrieb dieser IT-Dienstleistung beauftragt. • Parallel zu den zu schaffenden technischen Voraussetzung entwickelt die Stadtverwaltung mit den VertreterInnen der kommunalen Zivilgesellschaft ein Nutzungskonzept für die kommunale Mastodon-Instanz. ------------------------ Wenn Ihr die Vorlage ausfüllt und an Eure Kommune schickt, dann meldet Euch bei Mastodon, damit wir alle wissen, wie viele Anregungen schon rausgegangen sind. @jb_nerd

Climate Justice Social
@danielabultmann
Das finde ich super! Kleinere Instanzen sind leichter zu moderieren und man hat gleich noch eine geografische Nähe, was sicher zur Identifikation beiträgt.
@anneroth
@grob @danielabultmann Das wäre die richtige Richtung, allerdings hätte sicher auch viele Vorbehalte gegenüber den öffentlichen Behörden mit Zugriff auf die Daten. Besser wäre öffentliche FInanzierung, aber unabhängige Betreiber*innenstruktur
@anneroth
Es muss ja keiner auf diese Instanzen. An eine Betreiberfirma könnte man ja die Operation auch später übergeben. Allerdings bin ich skeptisch, ob das die Datenproblematik zufriedenstellend löst. Die Firmen, mit denen Kommunen teils zusammenarbeiten, glänzen nicht immer mit Kompetenz. Bei Betrieb direkt bei der Kommune ist wenigstens der Verantwortliche unmittelbar greifbar. Wird von Kommune zu Kommune vermutlich eh unterschiedlich gelöst werden.
@danielabultmann
@grob @anneroth @danielabultmann es muss eine kontrollstelle aus der Bürgerschaft entwickelt werden. So das die Bürger mit wirken können.
@grob @anneroth @danielabultmann Allso wie fangen wir an?
@klaus100000
Einer hat schon ein Schreiben an Kommunen vorformuliert. Vermutlich muss man denen einfach auf den Wecker gehen.  
https://climatejustice.social/@jb_nerd/109252498582707338
@anneroth @danielabultmann
JB_SCOTTY (@[email protected])

@[email protected] So - Ihr habt es so gewollt - hier ist die Text-Vorlage zum Verschicken an alle Kommunen im wunderschönen NRW https://pad.riseup.net/p/Mastodon_in_NRW_Kommunen ------------------------ „Einrichtung eines kommunalen Mastodon-Dienstes als Social-Media Angebot“ Der Rat von möge beschließen: • Die Stadtverwaltung richtet für ihre Bürgerinnen und Bürger eine eigene, kommunale Mastodon-Instanz ein und betreibt diese in eigener Verantwortung gemäß den Vorgaben der DSGVO. Sollte die Stadtverwaltung dazu nicht eigenständig in der Lage sein, wird ein Dienstleister mit Einrichtung und Betrieb dieser IT-Dienstleistung beauftragt. • Parallel zu den zu schaffenden technischen Voraussetzung entwickelt die Stadtverwaltung mit den VertreterInnen der kommunalen Zivilgesellschaft ein Nutzungskonzept für die kommunale Mastodon-Instanz. ------------------------ Wenn Ihr die Vorlage ausfüllt und an Eure Kommune schickt, dann meldet Euch bei Mastodon, damit wir alle wissen, wie viele Anregungen schon rausgegangen sind. @jb_nerd

Climate Justice Social
@grob @anneroth @danielabultmann den habe ich ach schon was geschrieben. Bin mal gespannt..
@klaus100000
Viel ist auch Timing. Je nach dem, wie sich das entwickelt, könnte das die Tage klappen. Und tendenziell ist in persona auftauchen *sehr* effektiv bei Bürgersprechstunden, *wenn* man entsprechend vorbereitet ist. Das ist aber recht viel Aufwand imho. Einfach nur Ansagen machen und man blitzt sowas von ab.
@anneroth @danielabultmann
@grob @anneroth @danielabultmann darum versuche ich gerade input zu bekommen..
Kosten usw.
@klaus100000
Ich glaube mstdn.social mit 100.000 angemeldeten Usern hat Infrastrukturkosten um die 700€ pro Monat und einen Vollzeitmoderator.

@grob
Das hört sich übersichtlich an

Wie kann ich an Leute heran treten um die Daten zu validieren und ein besseres Verständnis dafür zu bekommen?

@klaus100000
Du meinst, wie Leute diese Daten überprüfen können? Schwierig. Gibt auch kleinere Instanzen mit mehr Moderatoren, zB chaos.social glaub ich. Im Endeffekt muss man die Instanzbetreiber fragen bzw. auf diese verweisen. Es gibt jetzt kein Zertifikat oder so, dass die ökonomischen Kenngrößen einer Instanz verbürgt (soweit ich weiß).
@klaus100000
Leichter sollte es mit Moderationsbedarf sein: die Mastodon Serversoftware spuckt soweit ich weiß Reports zur Moderation aus, die Betreiber teils veröffentlichen (zB für mstdn.social). Ob es das auch gesammelt für mehrere Instanzen gibt, weiß ich nicht.