Der Text setzt sich kritisch mit dem Einsatz Freier Software in Verwaltungen auseinander:
https://background.tagesspiegel.de/cybersecurity/it-sicherheit-bei-freier-software-der-staat-ist-in-der-pflicht

Vieles davon teile ich. Beim Ableiten von Verpflichtungen des Staates bin ich nicht ganz so schnell.

Aber hier liegt der Autor einfach falsch:
"gibt es bei Freier Software keine Hersteller, sondern Entwickler:innen, Dienstleister und Anbieter, und somit niemanden, der die in einer Herstellererklärung geforderten Zusagen geben kann."

Na klar gibt es solche Hersteller. Ein Vorteil von Freier Software ist doch grade, dass es nicht nur einen Hersteller geben kann, der solche Erklärungen abgeben kann. Unternehmen verdienen Geld damit, dass sie an Open-Source Projekten mitentwickeln.

IT-Sicherheit bei Freier Software: Der Staat ist in der Pflicht

Tagesspiegel Background
@ingo_wichmann in der Tat ein lesenswerter Beitrag, nur leider mangelt es in der öffentlichen Verwaltung bereits großflächig an der #Fachkompetenz zu erkennen worauf es beim Einsatz freier Software auskommt bzw. dabei die Aspekte des Artikels zu verstehen und daraus zielorientierte Handlungen abzuleiten.
@OSevangelist
Das Zentrum für digitale Souveränität soll eine Antwort darauf werden. Ich hoffe das und bin gespannt ob das klappt.
@ingo_wichmann naja zu hoffen wäre das, aber meine Erfahrung ist, dass es im öffentlichen Dienst und der öffentlichen Verwaltung vielerorts eine Art professionalisierte Ignoranz gegenüber technologischer Änderungen gibt. Das zeigt sich u.a. auch am Status der Umsetzung des #OZG wie @HonkHase kürzlich beim @mdr_san zu berichten wusste