berechtigte ux-kritik an mastodon: https://twitter.com/scottjenson/status/1587461159644299264

am besten wäre es, wenn es einen (nur einen!) zentralen registrierungsserver gäbe (zumindest für newbees) und man mit der komplexität der entscheidung, welche instanz man wählt, erst viel später behelligt wird. so eine art übungsserver.

Scott Jenson on Twitter

“The fact that I can't use https://t.co/PKmCYNq9PL right now only proves my point that if you ignore #UX issues, they come back to bite you. Few understand federation. Even if you, do picking a instance is overwhelming. The sign up page should have a HUGE link explaining this.”

Twitter
du followst da automatisch so ne clippyartigen bot, der dich erstmal geduldig durch die features & quirks des systems führt, dir alles zeigt und dem du auch fragen stellen kannst. dann kannst du dich schon mal connecten mit leuten und austauschen, gucken wo die so unterwegs sind.
und dann, so nach ner woche spätestens, musst du dich entschieden haben, auf welche instanz du gehen willst. dann wird dein account auf knopfdruck dahin umgezogen. und wenn nicht, wieder gelöscht. das verhindert nebenher auch viele karteileichen auf den instanzen.
@mspro grundsätzlich gute Idee. Vielleicht kann man aber auch von Anfang Interesse / Sprache abfragen und auf Basis dessen Instanzen vorschlagen. So eine Übergangsinstanz hätte dann immer das Problem das Leute dann gepusht werden müssen, das sie auch wirklich woanders hin wechseln.
@mspro gar keine so schlechte Idee. Grundsätzlich geht das jetzt schon: man kann einen Account mit Followern/Follows zu einer anderen Instanz umziehen. Ist aber noch Geklicke.
@mspro In meiner Wahrnehmung ist mastodon.social dieser 'default' Server. Das Problem ist natürlich wie von @Gargron beschrieben: Wenn zu viele Leute (selbst nur vorläufig) auf so einem Standardserver aufschlagen, braucht der sehr sehr viel Power.
@mspro Vielleicht einfacher: Ein zentraler Registrierungsserver, um Mastodon-Instanzen anhand von geeigneten Health-Metriken (und Kriterien der User:innen) auszuwählen – das könnte für ein sinnvolle(re)s Dispatching sorgen. Das explizite Entscheiden für individuelle Instanzen mag durchaus beibehalten werden, größere Wellen wären damit aber leichter zu brechen.
@jcm hm, wäre ein pragmatischer ansatz ja, so ne art loadbalancer. würde aber implizieren, dass es mehr oder weniger egal ist, auf welcher instanz man landet. das entspricht zwar auch meiner intuition, aber ich hatte das gefühl, dass das gerade nicht die philosophie hinter der föderation ist.
@mspro Das stimmt. Deshalb der Gedanke, sinnvolle Kriterien der User:innen (Lokalität, Themen, Sprache, … ) miteinzubeziehen und das dedizierte Anmelden auf individuellen Instanzen beizubehalten (so wäre es für Betreiber:innen quasi ein "Opt-In"). Das größte Problem dürfte aber vermutlich die Umsetzung sein: Wer hat Motivation und Kapazitäten, eine wie auch immer geartete Lösung in dieser Richtung umzusetzen, und: Will man das in der Breite überhaupt?
@mspro vielleicht sollte man auch einfach ein "Vom Inhalt her völlig egal, welchen Server ihr nehmt" Schild irgendwo präsent aufhängen. Wer den Seiteneffekt von Leistungsverlust durch zuviel Serverlast umgehen will, soll halt auf ne kleinere Instanz anmelden.
@ndlhlz ich glaube, das widerspricht ein bisschen der philosophie der föderation. finde aber, du hast recht.
@mspro @ndlhlz für Leute, die von Twitter wechseln, dürfte der Föderationsaspekt auch meist ziemlich nachrangig sein. Blöd ist es allerdings potenziell für thematisch orientierte Instanzen, bei denen die Orientierung durch Leute, die einfach irgendwohin gegangen sind, immer mehr verwässert wird.

@hllizi @mspro aber es ist doch egal, welcher Server?

Die einfachste Lösung wäre vllt. die Liste der angebotenen Server bei Anmeldung per Zufallsprinzip zu sortieren? Vielleicht mit der Bedingung, dass Server im selben Land weiter vorne angezeigt werden?

@ndlhlz @mspro

Es gibt noch die lokale Timeline, auf der nur gezeigt wird, was auf der eigenen Instanz abgeht. Und wenn das von einer Instanz ernsthaft genutzt wurde, um Leute zu versammeln, die hauptsächlich über Warhammer reden und dann kommt wer und redet fortwährend über D&D, dann könnte das stören. Keine Ahnung aber, ob das ein echtes Problem wäre, außerdem kann man im Zweifel ja auch auf invite only stellen.

@hllizi @mspro verstehe - das war mir bis jetzt nicht klar, dass es auch eine Server-Lokale Timeline gibt.
Dann macht das halt schon Sinn.
Sorry, bin halt ebenfalls #neuhier 😊
@mspro das fände ich eine großartige Idee.
@mspro ja, so hätte ich meinen Namen nicht bei mastodon.social durch anlegen, Versuch eines Umzuges und dann löschen verbrannt. Jetzt kann ich auf mastodon.social mich nicht mehr mit dem Namen registrieren.
@mspro So habe ich es quasi auch gehalten und mich ohne große Ahnung oder Überlegung erst mal auf mastodon.social angemeldet, um nun ein vielleicht permanenteres Zuhause zu suchen