Wer's noch nicht kennt: Es gibt eine Fediverse Sternenkarte.

#neuhier

https://www.fediverse.space/

fediverse.space

fediverse.space
@sozialwelten >instances with 10 or fewer users won't be crawled -- it's a tool for understanding communities, not individuals.

Oh.. thats why i can't find my instance
@sozialwelten find ich persoenlich etwas schade, da grad der vorteil am fedi sein sollte, viele kleine instanzen, als wenige grosse zu haben ^^v
@rick @sozialwelten ich verstehe noch nicht wirklich, wieso es ein Vorteile darstellt, wenn viele kleine Instanzen existieren..? Aufgrund der Dezentralität und dementsprechend Machtdiversifizierung?
@PaulWeinheimer @rick Im Bereich von Grundersorgung gibt es so einen Kontrahierungszwang. Unternehmen wird vorgeschrieben, niemandem einen Telefonanschluss vorenthalten zu dürfen, weil ein solcher notwendig für kommunikative Grundbedürfnisse sei. Das ist ein Eingriff in die grundsätzlich gewährleistete Vertragsfreiheit. (1/5)
@PaulWeinheimer @rick Wenn nun eine Plattform für eine Form der Kommunikation ein Monopol hat, stellt sich die Frage, wer für die Regeln für Kommunikation dort zuständig ist, wie diese ausgestaltet werden und durch welche Prozesse Entscheidungen getroffen werden. Und nach welchen Kriterien dort Nutzende zugelassen werden müssen oder rausgeschmissen werden dürfen. (2/5)
@PaulWeinheimer @rick Dafür gibt es keine positivistisch ergründbaren richtigen Regeln, die alle gleichermaßen bevorzugen. Was macht man mit Hass und Hetze? Was mit vielleicht gut gemeinter, aber von anderen als rücksichtslos und unverschämt wahrgenommener Kommunikation? (3/5)
@PaulWeinheimer @rick Entsprechend gibt es den Wunsch, gerade marginalisierter Gruppen, frei von Zudringlichkeiten so eine Art Safe Space zu haben, der nach eigenen Regeln moderiert wird. Im Fediverse hat jede Instanz eigene Moderation, eigene Regeln, entscheidet eigenständig über die User die auf der Instanz zugelassen werden. (4/5)
@PaulWeinheimer @rick Es spielt dann auch keine Rolle, ob sich irgendwelche Nazis, Querdenker oder sonstige (Phänomenbereich verfassungsschutzrelevanter Delegitimierung des Staates) im Fediverse tummeln. Es können ganze Instanzen geblockt und ausgegrenzt werden, die offenkundig völlig abstruße Dinge machen. Ist auch schon mehrfach vorgekommen. Dezentralisierung fördert also Resilienz und Vielfalt. (5/5)

“Filter finden in einer mündigen Gesellschaft am Endgerät statt” - Wau Holland (†2001). Außer eklatanten Verletzungen der Souveränität des Fediverse, u.a. durch Instanzen, die Daten ausgewertet haben oder Instanzen, die mit dem gesetzen Ziel das Fediverse “zu zerstören” gab und gibt es keine “Deföderation” in 95% des Fediverse.

Einige Server blockieren Instanzen und Individuen mit mehr oder weniger leichter oder schwerer Hand, aber das ändert an der Präsenz und Lesbarkeit von Statusen von diesen Instanzen nichts. Ein Repost/Boost oder ein @ever/yone envelope (absichtlich verstümmelt) zeigt diese Dinge immer noch an, außer man blockt sie in der eigenen Timeline.

@mikka Guck mal hier z.B. die Blockliste für Instanzen von chaos.social (A propos Wau Holland): https://github.com/chaossocial/about/blob/master/blocked_instances.md

Der Endnutzer bekommt idR, wenn er sich nicht aktiv dafür interessiert, üblicherweise gar nicht mit, was ihm nicht angezeigt wird.

@PaulWeinheimer

Das war eine der Instanzen, die ich mit “mehr oder weniger leichter oder schwerer Hand” meinte. chaos.social ist offen zu der Tatsache, dass sie Instanzen und Nutzer blockieren.

Damit können Nutzer auf chaos.social diese Accounts nicht lesen. Ob das eine gute Idee ist stelle ich mal dahin, vor Allem da Account-Blocks für den Nutzer auf chaos.social (anders als Instanz-Blocks) nicht einsehbar sind.

Nutzer auf anderen Instanzen, ich zum Beispiel auf meiner Instanz, können das immer noch. 95% aller Fediverse Instanzen blockieren keine anderen Instanzen oder Nutzer.

chaos.social und toot.cafe sind da große Ausnahmen und die Nutzer dieser Server sind darüber wahrscheinlich froh. Und, wie Du sagst, viele bekommen es auch nicht mit (was scheiße ist, IMHO).

Ich finde es eigentlich schade, aber das bin nur ich. Und weil ich es schade finde, bin ich auf einer Instanz, die das nicht tut. Das ist ja das geile am Fediverse. Wer’s mag, kann, wer nicht muss nicht. Kein Trump/Musk/Admin/Mod der:die mir vorschreiben kann, was ich lesen darf oder auch nicht. Macht endet am Router. Sehr Wau Holland :)