Wir sind übrigens ein bisschen überwältigt was hier heute passiert 😶

Und es ist so schön zu sehen, dass viele Menschen datenschutzfreundlichen sozialen Medien eine Chance geben 🤗 / ÖA

datenschutzfreundlichen sozialen Medien

Mögt ihr mir mal erklären, inwiefern das Fediverse „datenschutzfreundlich“ ist?

Ich würde jetzt mal, ganz unbedarft, behaupten, dass die unverschlüsselte Übertragung von Daten zwischen Servern deren Besitzer oft wenig oder gar nicht als Personen und meistens ausschließlich als Pseudonym bekannt sind, und deren Daten oft auf S3 Servern und S3 kompatiblen Servern in den USA landen, da nicht ganz so viel Jubel hervorrufen würde, wenn’s nicht auf dem “Muck Fusk” Medium passieren würde.

Da alle Daten potenziell allen Servern zur Verfügung stehen, Software wie Misskey jeden Aufruf von bestimmten Seiten auch an eine unbekannte Domain in den USA übermittelt, und mehr, finde ich so eine Aussage sehr… gewagt.

@mikka Soweit uns bekannt ist die IP das einzige personenbezogene Datum, was zwischen den Servern ausgetauscht wird. Es gibt keine Profilbildung im Hintergrund. Die Informationen im Fediverse sind auch ohne Account einsehbar. Und - zumindest Mastodon - ist nach unserer Prüfung datenschutzkonform nutzbar. Das alles zusammen erlaubt durchaus das Attribut "datenschutzfreundlich". / ÖA

@bfdi @mikka

Welche personenbezogene IP-Adresse soll das denn sein? Die Server föderieren... nicht die Nutzer. Die Server kennen also (zwangsläufig) ihre IP-Adressen...

IP-Adressen der Nutzer verbleiben in der Kommunikation mit der Heimatinstanz.

Oder übersehe ich etwas?