@ceha Der Nutzen sind die Kontakte zu Menschen, die sonst keine Stimme haben. Die aktuelle Revolution im Iran ist zum Beispiel massiv darauf angewiesen, ein internationals Publikum zu erreichen. Die kann erst auf Mastodon überwechseln, wenn sie da ähnliche Reichweite bekommt - und wenn ich davor schon nicht mehr auf Twitter bin, dann höre ich sie eben nicht mehr. Okay, auf mein Gehör können die Leute wahrscheinlich verzichten, aber auf das der Journalist*innen und Politiker*innen, die sich auf Twitter tummeln, eben nicht.
Ähnliches gilt für die Künstler*innenbubble, die auf Twitter in Kontakt mit Kundschaft treten will. Wir "Normalos" müssen also erstmal Mastodon etwas größer ziehen, bevor die Leute, für die es wirklich wichtig ist, sich das rüberwechseln erlauben können.