"DiE vErLaSsEn tWiTtEr Weil SiE kEiNe AnDeRe MeInUnG vErTrAgEn."

Ich verlasse Twitter nicht mal. Aber das hier ist mein Alltag auf dieser Plattform. Wenn das die so geschätzten anderen Meinungen sind, dann brauche ich sie tatsächlich nicht in meinem Leben.

Ihr könnt das natürlich als Meinungsfreiheit bezeichnen, wenn Leute jeden Tag durch Beleidigungen waten müssen aufgrund dessen, wie ihr Körper ist oder ihr Geschlecht oder wen sie lieben. Aber das vernichtet Meinungsvielfalt in Wirklichkeit.
@afelia Nö, das ist keine Meinungsfreiheit, das ist Mobbing.
@afelia Wenn es denn wenigstens um Meinungen und Meinungsaustausch ginge.
Aber dieses misantrophe Herumgeholze braucht tatsächlich kein Mensch.
@afelia Nein, das sind wirklich abscheulich Beleidigungen und einfach nur schlechtes Benehmen. Mich erschreckt sowas enorm.
@afelia Das ist zwar zutreffend, aber inwiefern das Fediverse hier eine reale Lösung (jenseits dessen, dass diese (Kunst-)Figuren hier einfach so noch nicht sind) bieten kann? Gibt es da strukturiertere Ansätze?

@afelia
Ich würde sowas niemals Meinung nennen, denn es "adelt" noch diesen Hasskommentar.

Das "free speech", was in Twitter kommen wird, ist ja nicht ein "Fürwahrhalten", das durch Glauben oder Wissen gedeckt ist, sondern der Versuch, mit bewusstem Lügen, Hass zu verbreiten. Das ist keine Meinung mehr. Wie dein Screenshot es auch eindrucksvoll beweist.

@afelia Was ist denn heute noch der konkrete Nutzwert der Präsenz auf einer Plattform, auf der sich Troll-Gladiatoren endlose virtuelle Kneipenschlägereien liefern?
Um bei der Mastodon-Kneipenanalogie zu bleiben: Der Wirt dort im Vogelkäfig will progressive Kräfte nicht schützen, die Asozialen werden umsorgt und dort verpufft vielviel Energie, mit der Wichtigeres zu tun wäre.
Warum den kaputten Laden noch mit Aufmerksamkeit adeln, anstatt das Narrenschiff halt sinken zu lassen... ?
@ceha Der Nutzen sind die Kontakte zu Menschen, die sonst keine Stimme haben. Die aktuelle Revolution im Iran ist zum Beispiel massiv darauf angewiesen, ein internationals Publikum zu erreichen. Die kann erst auf Mastodon überwechseln, wenn sie da ähnliche Reichweite bekommt - und wenn ich davor schon nicht mehr auf Twitter bin, dann höre ich sie eben nicht mehr. Okay, auf mein Gehör können die Leute wahrscheinlich verzichten, aber auf das der Journalist*innen und Politiker*innen, die sich auf Twitter tummeln, eben nicht.
Ähnliches gilt für die Künstler*innenbubble, die auf Twitter in Kontakt mit Kundschaft treten will. Wir "Normalos" müssen also erstmal Mastodon etwas größer ziehen, bevor die Leute, für die es wirklich wichtig ist, sich das rüberwechseln erlauben können.
@afelia
Das sind doch die, die Meinugsfreiheit mal so gar nicht verstanden haben.
@afelia Ich blocke tatsächlich auch keine Leute mit anderer Meinung, sondern nur welche, die pöbeln. Auf Twitter hat meine Blockliste Tausende Einträge (vermutlich 50% Bots), hier habe ich genau einen bisher geblockt. Das sagt eigentlich schon alles.
@afelia Nee. Ist furchtbar und ich glaube absolut nicht, dass du es begründen müsst, wenn du weniger im anderen App unterwegs bist. Es gibt wenig Menschen, die so viel bewegt haben und sich gegen Hass gestellt haben wie du
@afelia Ich kann mich nicht erinnern, wenn ich das letzte Mal auf Twitter sachlich diskutiert habe. Ich hoffe hier ist das möglich, denn eine Filterbubble, die sich gegenseitig nur bestärkt, ist auch irgendwie unnötig und bringt niemanden weiter. Diskurs mit vielen verschiedenen Meinungen wäre toll, das ist es ja, was Demokratie ausmacht. Kluge Moderation ist dafür nötig, damit nicht zu viel wegmoderiert wird. Das ist immer die Gefahr von Moderation. Bin aber optimistisch :)
@afelia
Solche Menschen braucht niemand in seinem Leben und Orte, an denen die sich wohl fühlen, sollte man gut einzäunen, damit sie dort bleiben, wo sie sich nur gegenseitig das Leben vergiften können.
@afelia Das ist ja furchtbar 🙁
@afelia Ich persönlich steh voll dazu, dass ich mir rechtsradikale Meinungen nicht anhören muss. Ich find's voll OK, diese Grenze zu ziehen. Mit Anti-Demokrat:innen kann es keinen Diskurs geben. Die Rechten, die jetzt so tun, als wäre man damit gegen Meinungsfreiheit, sind genau die Leute, die später kein Problem damit haben, wenn Rechtsradikale an die Macht kommen.
@afelia Man hört ja immer davon. Aber wirklich? Sowas? Täglich? Brrrr…. Ich glaub, ich würde aufhören die Kommentare zu lesen. Tust du dir das noch an?
In einer besseren Welt sollte es das nicht geben…. Und natürlich noch vieles anderes auch nicht😔.
@afelia Dass wir keine andere Meinung ertragen hab ich auch gelesen. Das ist aber nicht der Grund warum ich hier bin. Ich machs aus Selfcare Gründen. Twitter wurde über die Jahre imner toxischer und diese Leute jubeln jetzt unter Musk noch mehr haten zu dürfen. Das will ich mir nicht antun. Außerdem hab ich wenig Lust darauf dass ein eigensinniger Milliardär über meinen Account entscheiden kann.

@afelia
Ich war selber nie bei Twitter und sehe hier manchmal nur mit Entsetzen, was da passiert und wie Menschen miteinander umgehen. Das macht mich fassungslos.

Ich finde es gut, dass es Alternativen gibt und schön, dass du hier bist.

@afelia Schön Dich hier zu finden…