Die Erklärung Schormanns #documenta15 https://documenta-fifteen.de/pressemitteilungen/documenta-geschaeftsfuehrerin-documenta-hat-angemessene-massnahmen-nach-vorwuerfen-ergriffen/ mutet in der Tat bizarr an. https://twitter.com/beauftragtgg/status/1547098139571757056?s=20&t=i_mwcOD0piDi0_q1Td896g
Sie unterstreicht erneut ein grundsätzliches Problem:
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RT @beauftragtgg
„Angesichts der bizarren Äußerungen der documenta-Generaldirektori…
https://twitter.com/beauftragtgg/status/1547098139571757056
documenta Geschäfts­führerin: documenta hat angemessene Maßnahmen nach Vorwürfen ergriffen - documenta fifteen

documenta fifteen
Entweder ruangrupa ist eine Künstlergruppe, die uns etwas zu sagen hat, die der Gegenwart und uns den Spiegel vorhalten kann. Diese Einstellung sehe ich bei @MeronMendel. https://www.sueddeutsche.de/kultur/documenta-meron-mendel-antisemitismus-kunst-1.5618433
Interview mit Meron Mendel zum Documenta-Skandal

Er sollte helfen, dann hörte nie wieder etwas. Meron Mendel über die Documenta, Antisemitismus und was jetzt getan werden muss.

Süddeutsche Zeitung
ODER „Sie werden behandelt wie kleine Kinder.“ M. Mendel auf den Punkt: letztlich ist das „eine neokoloniale Verhaltensweise“. https://www.sueddeutsche.de/kultur/documenta-meron-mendel-bildungsstaette-anne-frank-antisemitismus-kunst-1.5617655 Eine solche Einstellung, die den Anspruch der #documenta15 nicht deutlicher konterkarieren (siehe auch:
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RT @c_stroebele
@wotanweiche @IsoldeKarle @ArminNassehi @saschalobo Deshalb kann ich au…
https://twitter.com/c_stroebele/status/1539847896304177152
Meron Mendel wirft als Documenta-Berater hin

Meron Mendel hätte die Documenta retten können. Doch deren Leiterin Sabine Schormann verweigerte das Gespräch mit ihm. Jetzt gibt er auf.

Süddeutsche Zeitung
... und gleichzeitig symptomatisch unterstreichen könnte, wird nur noch auf die Spitze getrieben, wenn dann Künstler, wie am Tag des Abhängens des Triptychons von Taring Padi, wiederum allein gelassen werden.
Entweder – oder. Im zweiten Fall - einer Überforderung durch kritische Auseinandersetzung - hätte ruangrupa schlicht nie eine künstlerische Leitung bekommen dürfen. Die hohe analytische und kritische Kraft der kuratierten Werke spricht aber eine ganz andere Sprache.
Dann muss zB eine solche kuratierende Gruppe aber auch ganz anders ins Gespräch treten können. In einer Künstlergruppe, die mit ihren Kolleg:innen genau, und mit erheblicher Kraft, die Kritik an diskriminierenden, entmündigenden, eklatant ungerechten Machtschieflagen bearbeitet,
dort sollen alle aus Angst vor gruppenbezogener Diskriminierung gesprächsunfähig sein? Das ist schwer zu glauben und entspricht auch nicht dem - (bisher zu) wenigen - was man aus der Gruppe selbst hört.
Auch Taring Padi (ausführlich zum Banner: https://twitter.com/c_stroebele/status/1540987648705191937?s=20&t=v1Fh0MdNn7Pv9v_XZWO3hQ
) spricht, wenn sie nicht hinter bizarren statements versteckt werden, sehr wohl selbstkritisch zur Sache. https://www.zeit.de/2022/28/kuenstlerkollektiv-taring-padi-documenta-antisemitismus/komplettansicht
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RT @c_stroebele
Zufallsfund mit Bezug auf meinen kleinen Thread zu #Tarin
https://twitter.com/c_stroebele/status/1540987648705191937
Christian Ströbele on Twitter

“Zufallsfund mit Bezug auf meinen kleinen Thread zu #TaringPadi #documenta15 #Antisemitismus (https://t.co/rttj4ozunq): "Der Theologe Christian Ströbele brachte die Problematik des Banners bei Twitter auf den Punkt..." Super zusammengekürzt 😉 danke🖖https://t.co/9djrzYmWbI”

Twitter
Eine weitergehende Auseinandersetzung wäre in der Tat dringend nötig. https://www.sueddeutsche.de/politik/documenta-kassel-antisemitismus-steinmeier-1.5609079 Es wäre die Aufgabe einer Geschäftsführung, einerseits Räume dafür voranzubringen statt zu torpedieren.
Kunst und Antisemitismus: Wie geht es weiter mit der Documenta?

Das indonesische Kollektiv Ruangrupa sollte die elitäre Kunstwelt mal ordentlich durchblasen. Das ist auch passiert, nur anders als gedacht.

Süddeutsche Zeitung
Sonst hat Hito Steyerl vollkommen Recht: »Eine möglichst abstrakte Anrufung des Globalen ersetzte weitgehend eine Auseinandersetzung mit Deutschlands Gegenwart und Vergangenheit.« https://www.zeit.de/kultur/kunst/2022-06/documenta-15-postkoloniale-theorien-kunst-kontextualisierung
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Und andererseits muss mit Problemfällen wie bei Subversive Films – endlich! – angemessen umgegangen werden. „Der Befund ist, dass man über die Werke zwar streiten kann, aber keine weitergehenden Maßnahmen notwendig sind, die über eine begleitende Vermittlung hinausgehen.“
- und die „begleitende Vermittlung“ ist dann ein wiederum bizarres Schildchen?
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RT @c_stroebele
@VieraPirker @documenta__ Wer sich über Heroisierung von Terror oder Feindbildschüren gegen Israel echauffiert ist also eine „sensible Person“. Wahlweise von kindlichem Gemüt. Leider symptomatisch. https://twitter.com/c_stroebele/status/1539371070205136899
https://twitter.com/c_stroebele/status/1545691820524556288
Christian Ströbele on Twitter

“Ein Teil, wenn nicht eine Kulmination dieser analytischen Eingekrümmtheit, ist das Statement vom 20.6., das mit dem framing, es seien „Gefühle verletzt“ worden, das Ganze ins bloß subjektive, „gefühlsmäßige“ abdrängt. https://t.co/YGohErcJxc”

Twitter
... was sowohl Künstler:innen wie das Publikum herabwürdigt und distanziert anstatt involviert.